„Die Kunst soll zu den Menschen kommen“ – Interview mit Galerist Mario Strzelski

Mario, Du warst der erste Galerist, der eine Ausstellung bei uns in der Agentur kuratiert hat.

Über Eure Einladung habe ich mich damals sehr gefreut. Ich sollte alle Räume Eurer Agentur ausstellungstechnisch bespielen. Das war für mich aber eine große Herausforderung, weil ich davor noch nie so viel Hängefläche zur Verfügung hatte.

Wir freuen uns ja ein halbes oder dreiviertel Jahr lang an tollen Kunstwerken. Aber was bringt die Zusammenarbeit für Dich als Galeristen?

Die Möglichkeit mit neuen kunstinteressierten Menschen in Kontakt zu kommen, war und ist für mich erste Prio.

Was ist der größte Unterschied zwischen den Ausstellungen bei uns und denen in Deiner Galerie?

Es gibt immer Unterschiede, ob man im white cube hängt oder eben im Umfeld von Büroarbeitsplätzen. Bei Ausstellungen außerhalb der Galerie musst Du Dich auf andere Räumlichkeiten, andere Perspektiven, anderes Licht etc. einstellen. Spannend ist für mich aber immer auch der Kontakt zum Team von Sympra. Da kommen oft Fragen zu den Kunstwerken, manchmal auch recht kritische. Oft dürfen sich Deine Kolleginnen und Kollegen ja auch Lieblingstücke für ihr direktes Arbeitsumfeld aussuchen. Inzwischen kenne ich Eure Räume und weiß, welcher Künstler mit seinen Werken gut passt. Manchmal weiß ich schon ganz genau, welches Bild ich wo hängen werde.

Stellst Du eigentlich, außer bei Sympra, häufiger außerhalb Deiner Galerie aus?

Ich mochte schon immer den Gedanken, dass die Kunst zu den Menschen kommt. Außerhalb meiner Galerie veranstalte ich jährlich im Stuttgarter Dillmann-Gymnasium eine große Pop-up-Galerie unter Beteiligung von rund 20 Künstlerinnen und Künstlern. Zudem gibt es immer wieder Anfragen von Kanzleien oder Agenturen, ob ich dort nicht Ausstellungen realisieren könnte. Ich nehme Angebote gerne wahr, wenn die finanziellen Voraussetzungen stimmen. Allerdings möchte ich die Außer-Haus-Arbeit aber nicht überhandnehmen lassen, einfach, weil mir die Ausstellungen in meiner Galerie sehr wichtig sind und beide Formate meine ganze Aufmerksamkeit brauchen.

Mario Strzelski ist Inhaber der Strzelski Galerie im Herzen von Stuttgart mit einem Schwerpunkt auf zeitgenössischer Kunst. Neben der Förderung junger Nachwuchstalente steht insbesondere auch die Vermittlung zwischen Künstlern und Interessenten sowie deren künstlerische Beratung im Zentrum seines Interesses.

Wie die Kunst zu Sympra kam

2021: Sympra zeigt Werke von Klaus Heuser

Als wir im Sommer 2002 unsere Villa in der Stafflenbergstraße bezogen hatten, bereiteten uns die großen, leeren, weißen Wände Kopfzerbrechen: Die von unserem früheren Büro mitgebrachten Bilder entsprachen weder vom Format, noch von der Qualität den Anforderungen der neuen Örtlichkeit. Daher baten wir befreundete Grafiker und Fotografen um die zeitlich begrenzte Bereitstellung großformatiger Bilder, was diese gerne umsetzten. Unsere Büroeröffnung begleiteten wir mit einer Vernissage und einer Führung durch die temporäre Galerie. Tatsächlich war das „Problem der leeren Wände“ aber nur aufgeschoben, denn unsere Partner holten ihre Kunstwerke nach sechs Monaten wieder ab.

Zufällig ergab sich ein Kontakt zu einer deutsch-französischen Künstlergruppe, die bereits Werke für eine Ausstellung zusammengestellt hatte, die die Galerie jedoch kurzfristig abgesagt hatte. Für uns ein glücklicher Zufall, und wir boten der Gruppe unsere Räumlichkeiten an. Die zehn Künstlerinnen und Künstler bespielten das komplette Gebäude mit ihren qualitativ sehr hochwertigen Werken.

Auf dieser Erfahrung aufbauend, sollten in den folgenden zwanzig Jahren fast dreißig weitere Ausstellungen stattfinden. In den ersten Jahren luden wir vor allem Künstler aus unserem persönlichen Umfeld ein. Von Anfang an ging es uns darum, hochwertige zeitgenössische Kunst auszustellen. Um dies langfristig zu gewährleisten, strebten wir 2009/2010 die Zusammenarbeit mit Galeristen an, die künftige Ausstellungen mit Künstlerinnen und Künstlern ihrer Galerien kuratieren sollten. Seither wurden die Ausstellungen bei uns zumeist von den Galeristen Amrei Heyne, Marko Schacher und Mario Strzelski konzipiert und organisiert.

Zu den dreißig Ausstellungen in der Stafflenbergstraße gehörten Einzel- und Gruppenausstellungen, gezeigt wurden Gemälde, Fotografien, Skulpturen, Performances und Installationen, einige Vernissagen haben wir musikalisch (z. B. Musikerportraitfotos von Kai R. Joachim) oder kulinarisch (z. B. Fotoausstellung „Sweets“ von Simone Eckert) begleiten lassen, Teile von Ausstellungen fanden im Park statt. Da Kunst immer auch Geschmacksache ist, fällt es schwer, ein Ranking der verschiedenen Veranstaltungen zu erstellen. Hervorheben möchte ich die Ausstellung mit Werken des international bekannten Grafikdesigners Kurt Weidemann, der im Laufe der Ausstellung 88-jährig verstarb, die Jubiläumsausstellung „25-25-25“ anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Agentur mit 25 Werken von 25 Künstlern, die allesamt zuvor schon einmal in der Stafflenbergstraße ausgestellt hatten, und die Werkschau von Stefan Wieland, aus der ein Motiv zum Leitbild in der Außendarstellung von Sympra geworden ist.

Für alle Beteiligten – Agentur, Galeristen und Künstler – war und ist es eine klassische „Win-win-Situation“. Und so sehr wir uns an den aktuell gehängten oder aufgestellten Kunstwerken freuen, so gespannt sind wir immer wieder darauf, was als Nächstes kommt.

2017: Installation der Künstlerin Jenny Winter-Stojanovic zur Jubiläumsausstellung „25-25-25“

Noch so’n Siegel …

Ziemlich nebulös: die Qualitätssiegel-Szene in Deutschland

 

„Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu dürfen, dass Ihr Unternehmen auf Basis einer aktuellen Bevölkerungsumfrage zu Deutschlands Besten Ausbildungsbetrieben gehört und gratuliere zur Auszeichnung einer hohen Attraktivität als Ausbildungsbetrieb!“ Diese Mail hat vor ein paar Tagen ein Kunde von uns erhalten. 3.998 Ausbildungsbetriebe aus den Wirtschaftszweigen Dienstleistung, Handel und Industrie seien bewertet worden, unser Kunde habe mit 2,929 Punkten sogar die Spitzenbewertung „hohe Attraktivität“ erreicht. Schön – nur: Unser Kunde hat genau einen Auszubildenden.

Ganz sicher wird er daher auch nicht die 7.500 Euro aufbringen, damit er das Qualitätssiegel ein Jahr lang als E-Mail-Abbinder oder auf der Website nutzen darf. (Die Rezertifizierung würde übrigens 10.500 Euro kosten.)

Die Liste von Deutschlands Besten Ausbildungsbetrieben wurde vom Medienpartner DIE WELT veröffentlicht. Schaut man sich dort die Liste mal an, entdeckt man u. a. auch eine insolvente Textilhandelskette, ein Autohaus, einen Getränkemarkt, einen Bäcker. Allein in der Kategorie Handel sind rund 250 ausgezeichnete Unternehmen aufgeführt.

Wie das Marktforschungsinstitut ServiceValue zu seiner Bewertung gekommen ist, ist natürlich nicht zu erfahren. Außer Ausbildungsbetrieben nehmen die Marktforscher regelmäßig alles Mögliche unter die Lupe: die besten E-Bike-Fachhändler 2021, die Fairness von Stromversorgern oder die Kundenorientierung für 18 Reifen- und Kfz-Service-Anbieter. Bei jedem Ranking wird es vermutlich zahlreiche ausgezeichnete Unternehmen geben, denen ein Qualitätssiegel angeboten wird.

Das Geschäftsmodell – das muss man neidlos zugeben – ist beeindruckend. Dass es funktioniert, wird deutlich, wenn man die Menge an Siegeln von WELT, Focus Money, BILD etc. in E-Mail-Abbindern, in Stellenanzeigen und auf Websites sieht.

  • Ich habe gar nichts gegen Qualitätssiegel – ganz im Gegenteil: Sie sind Ausweis dafür, dass ein Unternehmen besonders gute Leistung bringt oder sich anderweitig auszeichnet. Wir bei Sympra sind ja auch stolz auf unser CMS-III-Siegel, das wir gerne zeigen. Es sollte aber auch immer nachvollziehbar sein, welche Kriterien erfüllt wurden, um das Siegel zu bekommen.
  • Ich nehme an, dass kleinere Unternehmen, die den Stellenwert der Siegel nicht so richtig einschätzen können, genauso versucht sind, Geld für ein Siegel aufzubringen, wie große, bei denen es auf die paar Tausend Euro nicht so ankommt.
  • Die Siegel verfehlen bei vielen unbedarften Konsumenten bestimmt nicht ihre Wirkung. Die Strahlkraft renommierter Tageszeitungen oder Fachmagazine trägt mit dazu bei, dass sie vorgeben, eine Orientierung auf dem Markt zu vermitteln. Wenn meine Hausbank früher rund ein Dutzend dieser Vignetten auf ihrer Website veröffentlicht hatte, musste sie ja wohl kunden-, sparer- und mittelstandorientiert super sein.

Der Vollständigkeit sei erwähnt, dass wir laut dem Magazin „Business Punk“ eine der „Top-200-PR-Agenturen in Deutschland“ sind. Der Einsatz des entsprechenden Siegels hätte zwischen 5.000 und 10.000 Euro gekostet. Wir haben davon Abstand genommen, es zu erwerben.

Was hat Kommunikation mit Impfen zu tun?

Egal, mit wem und zu welchem Thema man zurzeit ein Gespräch beginnt – früher oder später mündet es meistens in einer Diskussion über Corona. Momentan steht vor allem das Impfen auf der weltweiten Agenda und wirft viele Fragen auf. Antworten darauf werden dann meistens im Internet gesucht. Gerade über die Covid-19-Impfstoffe kursieren jedoch oft erhebliche Fehlinformationen und falsche Tatsachenbehauptungen, die sich über soziale Netzwerke und Instant Messenger wie ein Lauffeuer verbreiten. Diese Fake News hinterlassen kein positives Bild bei den Empfängern: Verzerrungen der Wahrheit führen zu Unsicherheiten und gemindertem Vertrauen gegenüber Politik, Impfstoffherstellern und den Vakzinen selbst. Grundlage für den Erfolg der nationalen Impfkampagnen sind deshalb zuverlässige Quellen und Informationen. Unsere Verantwortung als Kommunikatoren besteht darin, diese zu fördern und Falschinformationen einzudämmen.

Die GPRA unterstützt ab sofort die globale Initiative „Support Reliable Vaccination Communication“ der International Communications Consultancy Organisation (ICCO) und der Europäischen Arzneimittelbehörde (EMA), die sich für die Verbreitung verlässlicher Informationen zu Covid-19-Impfstoffen einsetzt. Ziel der Kooperation zwischen den beiden Organisationen ist, die Webseite der EMA sowie deren Twitter und LinkedIn Kanäle als verlässliche Quellen und Referenzen weiter bekannt zu machen und zur Nutzung und Verlinkung anzuregen. Die EMA liefert beispielsweise Key Facts zu den Impfstoffen, Informationen zu ihrer Herstellung und Zulassung sowie mehr zu den Studien, die für die Zulassung eines Vakzins erforderlich sind.

Die ICCO sieht die Berichterstattung zu Covid-19 als „Infodemie“ und ruft Kommunikatoren weltweit dazu auf, die Menschen auf verlässliche Quellen hinzuweisen und sie vor Falschinformationen zu warnen. Ein sinnvoller und richtiger Appell, wie wir als Kommunikationsexperten und GPRA-Mitgliedsagentur finden. Kommunikation hat eben sehr viel mit Impfen zu tun: Sie hat einen erheblichen Einfluss auf das Vertrauen der Menschen und damit auf den Erfolg der Impfkampagnen. Deshalb möchten auch wir uns aktiv für eine zuverlässige Kommunikation einsetzen und zur Bekanntheit der Initiative beitragen. Neben den oben genannten Kanälen der EMA liefert beispielsweise auch die Bundesregierung ein FAQ zu Irrtümern und Falschinformationen zur Corona-Impfung.

Crealogix engagiert Sympra und die Schweizer Partneragentur open up

Crealogix engagiert Sympra und open up für die Unternehmenskommunikation in Deutschland und der Schweiz

Das führende Schweizer Fintech-Unternehmen Crealogix setzt in der Unternehmenskommunikation auf die Beratungsdienste der beiden PR- und Kommunikationsagenturen Sympra, Stuttgart, und open up, Zürich. Die Schweizer Agentur agiert zusätzlich als Pressestelle von Crealogix.

Die global tätige CREALOGIX Gruppe entwickelt und implementiert innovative Fintech-Lösungen für die digitale Bank der Zukunft. Das 1996 gegründete Unternehmen gehört weltweit zu den Marktführern im Digital Banking und unterstützt mit seinen Produkten Finanzinstitute bei der Entwicklung und Einführung von modernsten digitalen Banking-Lösungen.

Die PR- und Kommunikationsagentur open up AG unterstützt Crealogix in allen Bereichen der Unternehmenskommunikation in der Schweiz, die Medienarbeit im deutschen Markt übernimmt Sympra, der deutsche Partner im internationalen Agenturverbund PRN. Der Fokus liegt einerseits auf der Kommunikation der Unternehmensstrategie, welche das Unternehmen dank einer Neuausrichtung zum führenden SaaS-Anbieter im Bereich von Fintech-Lösungen macht. Andererseits soll das Unternehmen mittels Informationen zu Produktinnovationen rund um den Digital Banking Hub sowie Fachbeiträgen der Experten als Thought Leader im Fintech- und Bankenumfeld positioniert werden.

„Dank ihrer Expertise in der Finanz- und ICT-Branche sind die beiden Agenturen für uns genau die richtigen Partner, um unsere Positionierung im Markt zu festigen und auszubauen“ sagt Oliver Weber, CEO der Crealogix Gruppe und direkter Auftraggeber. Die Umsetzung der Kommunikationsmaßnahmen erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem global geführten Marketing.

Über Sympra
Die Sympra GmbH (GPRA) ist eine auf B2B-Themen spezialisierte Agentur für Öffentlichkeitsarbeit und beschäftigt zurzeit rund 20 Mitarbeiter in Stuttgart, München und Berlin. www.sympra.de   

Über open up
Die Kommunikations- und PR-Agentur open up wurde 2001 in Zürich gegründet und zählt heute dreizehn Mitarbeitende. Die von den beiden Partnern Kilian Borter und Melanie Schneider inhabergeführte Agentur berät ihre Kunden in allen Belangen der Öffentlichkeitsarbeit. www.open-up.ch

Über Public Relations Network
Public Relations Network (PRN) ist ein Verbund aus 25 inhabergeführten Agenturen auf vier Kontinenten. Partner in Deutschland ist die auf Technologiethemen spezialisierte Agentur Sympra mit Sitz in Stuttgart und Büros in München und Berlin. PRN-Agenturen gibt es in Brasilien, China, Dänemark, Frankreich, Grönland, Großbritannien, Deutschland, Hongkong, Indien, Italien, Kanada, Kenia, Marokko, Mexiko, Österreich, Panama, Polen, Portugal, Russland, Singapur, der Schweiz, Spanien, Südafrika, Südkorea, Taiwan, Thailand, der Tschechischen Republik, den USA und Vietnam. www.pr-network.biz 

Storytelling fürs D-Netz

Ganz vorab: Bin heute im Büro beim Aufräumen zufällig auf zwei ungewöhnliche Pressebilder gestoßen.

Vorab: Das D-Netz, Nachfolger des C-Netzes, das war das erste digitale Mobilfunknetz in Deutschland und wurde 1992 eingeführt.  Da die Deutsche Telekom (D1) mit Mannesmann Mobilfunk (D2) zum ersten Mal einen Wettbewerber hatte und Digitaltechnik günstiger war als die analoge, war abzusehen, dass die Preise purzeln würden und das “Handheld” (der deutsche Begriff “Handy” war noch nicht Usus) zu einem Alltagsgerät für ein paar Millionen Menschen werden könnte – wenn man ihnen nur nahebringt, dass sie so was tatsächlich brauchen.

Das Briefing an die PR-Agentur*: An die Zielgruppe denken! Einsatzszenarien erfinden! Nutzen aufzeigen! Geschichten erzählen! Locker sein!

Die Umsetzung: 

„Reben-Kostbarkeiten werden einem nicht jeden Tag angeboten. Wie wichtig ist da die schnelle Verbindung zum Kunden oder zum Büro zuhause. Aber nicht jede Winzer-Schatzkammer bietet gleich ein Telefon. Mit dem D-Netz-Handtelefon 9109 HA hat man sofort die entscheidende Verbindung. Innerhalb Deutschlands und in Europa. High-Tech auf kleinstem Raum gepaart mit Leistungsstärke und zukunftsweisendem Design.“

 

„Wie schnell wird man Zeuge eines Unfalls. Und wie oft ist auch heute noch kein Telefon in der Nähe. Hilfe holen und entscheidende Informationen vorab durchgeben können, ist ein ganz dicker Pluspunkt mobiler Funktelefone. Mit dem D-Netz-Handtelefon 9109 HA hat man sofort die entscheidende Verbindung. Innerhalb Deutschlands und in Europa. High-Tech auf kleinstem Raum gepaart mit Leistungsstärke und zukunftweisendem Design.“

Zwei Akkuversionen hielten das ‘Handheld’ zwischen 48 Stunden (Standard) und 72 Stunden (Power-Pack) in Bereitschaft und boten 1,5 Stunden Sprechzeit. Je nach Akku-Version wog das 9109 HA bis zu 425 Gramm.

Mein Rating: Jo, Storytelling gut und schön, aber die Geschichten sollten halt auch Sinn machen. Ob der Weinkenner im tiefen Keller wohl Mobilfunkempfang hatte? Ich würde das mal bezweifeln. Und der Herr im zweiten Bild ist ja offensichtlich ein Arzt, was die Arzttasche mit Stethoskop vermuten lässt. Vielleicht sollte er lieber die kleine Schürfwunde des Mädchens versorgen, als gleich den Notarzt zu rufen? Genaue Beobachter erkennen übrigens den vermeintlichen Arzt wieder: Er kam wohl direkt von der Weinprobe und fuhr mit seinem Volvo das Rad fahrende Kind an …

*Sympra hat dieses Telekommunikationsunternehmen über 20 Jahre lang bei der Öffentlichkeitsarbeit unterstützt – kreativ und erfolgreich. Für diesen frühen Storytelling-Ansatz gab ein Wettbewerber ein kurzes Gastspiel. Das ist auch schon wieder so eine Art Storytelling …

Public Relations Network jetzt auch mit Partner in Vietnam

EloQ Communications in Ho Chi Minh City erweitert das internationale Netzwerk Public Relations Network (PRN)

Mit dem neuen Mitglied EloQ Communications, einer der führenden PR- und Marketingagenturen in Vietnam, baut der Agenturverbund PRN seine Präsenz in Südostasien weiter aus. Exklusiver PRN-Partner in Deutschland ist die Stuttgarter Agentur Sympra.

„Der vietnamesische Markt ist jung und sehr dynamisch. Da er für Außenstehende nur schwer zu durchblicken ist, freuen wir uns, Dr. Clāra Ly-Le und ihr Team als neue Partneragentur begrüßen zu dürfen“, sagt Veit Mathauer, Geschäftsführer von Sympra und Chairman von PRN. „Zusammen mit ihr und unseren Kollegen in China, Hongkong, Singapur, Taiwan und Thailand können wir Kunden Kommunikationsdienstleistungen in dieser wichtigen Wachstumsregion anbieten.“ EloQ Communications unterstützt mit Marketing- und PR-Services Kunden wie Microsoft, Toyota, HBO, GlaxoSmithKline und Booking.com.

„Mein Team und ich freuen uns darauf, unsere Erfahrungen und unser Know-how zum vietnamesischen Markt mit Agenturen weltweit zu teilen“, sagt Dr. Clāra Ly-Le, Geschäftsführerin von EloQ Communications. „Gleichzeitig können wir unsere Kunden jetzt auch außerhalb der von uns betreuten Region kompetent mit Öffentlichkeitsarbeit unterstützen. Kommunikation im Ausland kann nur dann erfolgreich sein, wenn die Strategie an die Besonderheiten des entsprechenden Marktes angepasst ist. Mit unseren internationalen Partnern können wir unsere Maßnahmen für den Zielmarkt abstimmen und Projekte länderspezifisch umsetzen.“

Über Public Relations Network

Public Relations Network (PRN) ist ein Verbund aus 25 inhabergeführten Agenturen auf vier Kontinenten. Partner in Deutschland ist die auf Technologiethemen spezialisierte Agentur Sympra mit Sitz in Stuttgart und Büros in München und Berlin. Mitglieder des Boards von PRN sind Belinda Chan (CCG, Hongkong), Jodi Echakowitz (Boulevard PR, Kanada), Héctor Iván Lira Hevia (F1rstcomm Comunicación, Mexiko), Veit Mathauer (Sympra, Deutschland), Colleen Moffitt (Communiqué PR, USA), Richard Postins (Prova, UK) und Sarah Song (Integra, Südkorea).

PRN-Agenturen gibt es in Brasilien, China, Dänemark, Finnland, Frankreich, Grönland, Großbritannien, Deutschland, Hongkong, Indien, Italien, Kanada, Mexiko, Österreich, Panama, Portugal, Singapur, der Schweiz, Spanien, Südkorea, Taiwan, Thailand, den USA und Vietnam. www.pr-network.biz

Foto: Sean3810/iStock

14 statt 34

Vor ein paar Wochen habe ich darüber berichtet, wie sehr mir die Arbeit für die Initiative pro Wirtschaft Stuttgart zur Herzenssache geworden ist. In den Tagen vor der IHK-Wahl haben wir uns alle noch einmal kräftig ins Zeug gelegt. Über Facebook, LinkedIn und XING haben wir über das Wahlprogramm informiert, Kandidaten vorgestellt, Standpunkte definiert, manchmal auch die Kommentare der Kammerkritiker, die zu jedem Posting so sicher wie das Amen in der Kirche kamen, reagiert. Wir haben Mailings formuliert und mehrere Tausend davon wochenends konfektioniert (unter Mithilfe von Tochter und deren Freundinnen). Die Kollegen einer befreundeten Werbeagentur haben eine informierende und provozierende Anzeige entworfen, die wir in der Gesamtausgabe von Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten, in Ludwigsburg und Waiblingen geschaltet haben. Einige Kandidaten haben Videos von sich gedreht und im Web geteilt, andere Corona-Masken zum Selberbasteln ihren Mailings beigelegt. Die Kandidaten, die nicht den Kammerkritikern zuzurechnen sind, haben wirklich um jede Stimme gekämpft. (Okay, die Kammerkritiker bestimmt auch …)

Am vergangenen Freitag hat die IHK das Wahlergebnis veröffentlicht: Die Kandidaten, die die Kammer konstruktiv nach vorne bringen wollen, haben 86 der 100 Sitze gewonnen; 20 mehr als bei der letzten Wahl! Im Umkehrschluss: Die Anzahl der Kammerkritiker beträgt künftig nur noch 14 statt 34.

Dieser Erfolg hat viele Väter. Dass wir ein Stück dazu beitragen konnten, freut uns sehr.

Aller guten Dinge sind drei!

Andrea Wyrwoll, Lisa Curdes und Julia Wolf

Seit dem 1. Januar ist Julia Wolf (30) als Consultant bei Sympra tätig. Zuletzt arbeitete sie als PR-Manager bei einer Stuttgarter Werbeagentur und unterstützte dort die Kommunikation im Bereich Mobilität. Zuvor war sie bei einer PR-Agentur als Manager Communications beschäftigt, in der sie die Pressearbeit für Kunden aus diversen Branchen betreute, die von Lifestyle-Produkten über das Thema Bildung bis hin zu Investments reichten – dort absolvierte sie ebenfalls ein PR-Volontariat. Julia Wolf hat Germanistik und Anglistik an der Universität Stuttgart studiert.

Andrea Wyrwoll (33) unterstützt seit 1. April als Consultant das Team von Sympra. Zuvor betreute sie als Projektmanagerin und Redakteurin in einer auf Health Care spezialisierten Agentur verschiedene Krankenhäuser und Gesundheitsdienstleister in Marketing und Kommunikation. Die gelernte Journalistin war zuvor bei den Stuttgarter Nachrichten für die täglich erscheinende Verbraucherseite „Wissenswert“ zuständig. Andrea Wyrwoll hat einen Master in Politischer Wissenschaft und Soziologie der RWTH Aachen.

Julia Wolf unterstützt Kunden aus dem Bereich Werkzeugmaschinenbau, Weiterbildung und Industrie (KI-Projekte). Bei Sympra betreut Andrea Wyrwoll Unternehmen aus der Telekommunikation, dem Maschinenbau, und unterstützt die Kommunikation von Stiftungen.

Außerdem neu im Team: Lisa Curdes (25). Sie hat Bachelorabschlüsse Kommunikations- und Medienwissenschaft und in English-Speaking Cultures und war in der Unternehmenskommunikation einer Lebensmittelhandelskette und am Leibniz-Institut für werkstofforientierte Technologien Bremen tätig, außerdem als Redakteurin bei der Nordwest-Zeitung. Bei Sympra absolviert sie ein Praktikum.

„Wir freuen uns sehr, dass wir die drei neuen Kolleginnen für unser Team gewinnen konnte. Zwei von ihnen starteten im Homeoffice, was natürlich eine besondere Herausforderung für uns alle war“, so die beiden Sympra-Geschäftsführer Veronika Höber und Veit Mathauer.