Wie kann’s weitergehen?

Als wir uns vor einigen Wochen in unsere Homeoffices verzogen, konnte niemand realistisch vorhersagen, wann wir uns wieder alle in der Stafflenbergstraße treffen würden. Wir waren alle gespannt, wie wir von zu Hause mithilfe von bis dato nicht oder eher selten benutzen Tools den Kontakt halten und Kundenprojekte vorantreiben konnte. (Das hat übrigens erstaunlich schnell richtig gut geklappt!)

Inzwischen bewegt uns – und  viele andere – vor allem, wie wir die Krise überwinden können und Wirtschaft und Gesellschaft schnell wieder auf Touren kommen. Zusammen mit unserem Partner CONCEPT AG haben wir eine Reihe von Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik nach ihren Lösungsansätzen befragt. Entstanden ist eine hochinteressante Gesprächsreihe , die Mut macht und echte Hilfestellung bietet – alle Interviews findet man in unserem Sympramagazin.

Wir machen uns natürlich auch Gedanken darüber, wie die Pandemie Geschäftsmodelle verändert, welche aus der Not geborenen Errungenschaften bleiben werden (z. B. Homeoffice, Videokonferenzen), welche Technologien künftig angesagt sind – kurz: wie die Post-Corona-Ökonomie aussieht. Mit genau diesen Themen befasst sich vom 27. – 29. Mai 2020 auch die #ZZNEXT KONFERENZ, die die Kollegen unserer befreundeten Agentur LINGNER.COM veranstalten. An drei Tagen wartet das virtuelle Event mit hochkarätigen Rednern auf (z. B.  Harry Gatterer vom  ZukunftsInstitut, Prof. Dr. Stefan Tewes, Stephan Grabmeier, Michael Aechtler und Daniel Nill). Klar, dass wir das mit von der Partie sind und die Konferenz gerne als Partner unterstützen. Informationen und Anmeldung: zukunftszeichen.de/zznext-post-corona-oekonomie.

Krisenmanagement online erlernen

Die aktuelle Lage zeigt der Wirtschaft, dass es jederzeit zu unerwarteten Situationen im Unternehmen kommen kann, die zu drastischen Veränderungen und Einschnitten führen. Gerade in Krisenzeiten ist es jedoch wichtig, dass Mitarbeiter schnell und trotzdem rational Entscheidungen treffen können. Mit seinem neuen Lehrgang Krisenmanager (IHK) will der Verein zur Förderung der Berufsbildung e. V. (VFB) Kompetenzen von Führungskräften für Krisensituationen aufbauen und erweitern. Der Lehrgang startet am 7. Mai 2020 und ist als zweiwöchiger Onlinekurs gestaltet. Teilnehmer erhalten nach erfolgreichem Abschluss ein IHK-Zertifikat.

„Wir legen unseren Fokus inbesondere auf die strategische Bedeutung von Krisen und der gezielten Auseinandersetzung mit unterschiedlichen Szenarien für die Prävention. Unser Curriculum umfasst die Bereiche Führung, Kommunikation, Online-Tools, Chancen- und Risikomanagement und die strategische Positionierung eines Unternehmens“, erklärt VFB-Vorstand Antun Peters.

Den Part Krisenkommunikation hat Sympra-Geschäftsführer Veit Mathauer übernommen.

Der Lehrgang richtet sich an Unternehmer, Selbstständige, Führungskräfte, Mitarbeiter von Personalabteilungen und der Öffentlichkeitsarbeit sowie an Datenschutz- und QM-Beauftragte. Ein Zuschuss durch EU-Fördermittel ist möglich.

Die Auftaktveranstaltung findet am 6. Mai (16-17.30 Uhr) statt. Der Lehrgang beginnt am 7. Mai und endet am 18. Mai. Abschlussprüfungen sind für den 22. und 25. Mai 2020 geplant.

Weitere Informationen: https://www.vfb-weiterbildung.de/gesamtes-kursangebot/kurs/krisenmanager-ihk/

Der Verein zur Förderung der Berufsbildung e. V., kurz VFB genannt, ist eine von Mitgliedsunternehmen getragene Bildungseinrichtung der beruflichen Aus- und Weiterbildung in der Region Stuttgart samt angrenzender Landkreise. Seit 40 Jahren versteht sich der VFB als Dienstleister der Unternehmen und deren Mitarbeiter in diesem Einzugsgebiet. Ein Dozententeam aus überwiegend IHK-zugehörigen Unternehmen garantiert Aktualität und Praxisnähe. Diese direkt aus der Praxis kommenden Lehrkräfte werden ergänzt durch Dozenten aus Hochschulen, Fachhochschulen und Beruflichen Schulen. www.vfb-weiterbildung.de

 

20 Jahre im Homeoffice

Neulich habe ich meinen Schulfreund Stefan Hahn getroffen. Der arbeitet bei einem großen IT-Unternehmen und berichtete mir, dass er seit Anfang der 2000er Jahre zu Hause arbeitete. Daran erinnerte ich mich, als jetzt das Thema Homeoffice plötzlich auch für mich relevant wurde. Also rief ich an, nein: Ich ließ mich von ihm zu einem Skype-for-Business-Call einladen.

Lieber Stefan, meine vierte Woche im Homeoffice ist angebrochen, und ich kann mich immer noch nicht so recht daran gewöhnen. Wie geht es dir damit?

Hallo Veit, da muss ich jetzt schmunzeln. Denn für mich ist die Arbeit im Homeoffice seit Anfang der 2000er Jahre der Normalzustand und: Ich liebe es. Natürlich bin ich auch gerne mal in einer unserer Niederlassungen und oft bin ich bei Kunden oder Partnern unterwegs, aber an den allermeisten Tagen arbeite ich zu Hause.

Wie kam es, dass du seit so langer Zeit vor allem im Homeoffice arbeitest?

Ich habe im Jahr 2001 die Tätigkeit eines Krisenmanagers für Europa, den Nahen Osten und Afrika in unserem Servicebereich übernommen. Eine Krise beschränkt sich nicht auf ein einzelnes Büro, sondern passiert irgendwo: auch mal in Böblingen, wo mein offizielles Büro damals war, aber typischerweise nicht dort, sondern bei Kunden in Amsterdam, München, Lissabon, Kapstadt oder Jerusalem. Und typischerweise fängt eine Krise nicht am Morgen um 8 Uhr an, sondern irgendwann am Tag. Und endet spät … Da ist ein Homeoffice als Arbeitsplatz nur konsequent.

Erzähl‘ doch mal, was ist dein aktueller Job?

Nach meiner Tätigkeit als Krisenmanager hatte ich verschiedene Managementjobs mit nationalen und internationalen Verantwortlichkeiten. Aktuell leite ich, nach einer fünfmonatigen Auszeit mit der Familie letztes Jahr, interimsmäßig ein Team von Installationsfachleuten für ganz Deutschland. Sprich: Meine Mitarbeiter sind über die ganze Bundesrepublik verteilt.

Wie du weißt, fahre ich sonst jeden Morgen in mein Büro in der Stafflenbergstraße, zu Hause habe ich bisher nur im Notfall oder am Wochenende gearbeitet. Hast du Tipps für mich als Homeoffice-Neuling?

Natürlich! Ich musste hier erst ein wenig in mich gehen, da viele Dinge für mich selbstverständlich geworden sind über die Jahre.

Das ist zunächst die Infrastruktur: Eine räumliche Trennung vom Wohnbereich ist meines Erachtens notwendig. Dazu gehört auch eine klare Abmachung mit der Familie: Der Raum, in dem ich arbeite, hat eine Tür, an der man klopfen muss. Und wenn ich nicht „Herein!“ sage, darf man auch nicht reinkommen. Das ziehe ich konsequent durch. Das hat auch mein kleiner Sohn sehr schnell verstanden – übrigens schneller als meine Frau.

Dann die Technik: Die meisten meiner Termine sind Gespräche über das Headset, oft begleitet durch eine Präsentation. Eine stabile DSL-Internetleitung ist dafür natürlich essentiell. Ich rate von den Billiganbietern ab und fahre mit einem der beiden „Großen“ ohne einen einzigen Ausfall seit 2001 sehr gut. Kollegen von mir mussten schlimme Erfahrungen mit der günstigen Konkurrenz machen. Ein guter, großer Bildschirm ist optimal, ein Laptopmonitor geht nicht. Ein besonderes Erlebnis habe ich durch die Anschaffung von ordentlichen Lautsprechern gewonnen. Mein Tipp sind Multimedialautsprecher aus dem Musikinstrumentenhandel, die nicht signifikant mehr kosten als normale Computerlautsprecher, aber qualitativ in einer ganz anderen Liga spielen. Dann lassen sich auch stundenlange Telefonate viel besser ertragen. Und beim Headset unbedingt darauf achten, dass dieses schnurlos und nicht über Bluetooth funktioniert. Ansonsten ist es nicht möglich, aufzustehen und sich im Raum zu bewegen, um Gedanken besser zu fassen.

Okay, das sind die Rahmenbedingungen. Und nun zu dir: Wie arbeitest du?

Wichtig ist Selbstdisziplin: Wenn ich arbeite, dann arbeite ich, auch wenn mein privates Umfeld ja vor der Zimmertüre ist. Das mag trivial klingen, ist aber eine Einstellungssache. Ich strukturiere meinen Tag und trage mir Termine und Aufgaben in meinen Kalender ein – typischerweise am Sonntagabend oder Montagmorgen und überprüfe diesen Plan täglich. Termine dürfen nicht direkt aufeinander folgen, stattdessen gönne ich mir kurze Verschnaufpausen. Ich bearbeite viele sehr unterschiedliche Themen den Tag über – und ich nutze diese drei bis zehn Minuten langen Breaks, um mich zu sammeln und mich zu erholen. Mein Tagesablauf beinhaltet auch eine feste Mittagspause und meinen Feierabend.

Und das klappt ausnahmslos?

Fast. Natürlich fällt z. B. auch mal ungeplante Kinderbetreuung an. Das bespreche ich mit meiner Frau und trage auch diese Zeiten in meinen Kalender ein, sodass wir die Aufgabe wie beim Staffellauf übergeben können. Bis auf wenige Fälle hat das funktioniert, obwohl wir beide Vollzeitjobs haben. Natürlich hole ich die Zeiten am Abend oder am Wochenende nach oder nehme, in Absprache mit meinem Vorgesetzten, stundenweise frei. Hier ist mein Unternehmen sehr flexibel.

Danke dir, das hilft mir bestimmt, die nächsten Wochen durchzuhalten. Vermisst du denn das Zusammentreffen mit Kollegen im „echten“ Büro gar nicht? Die Meetings mit Kaffeeduft, Mimik der Kollegen, der Smalltalk auf dem Weg in die Kantine?

Manchmal treibt das Homeoffice schon seltsame Blüten. In meinem Job bis 2019 hatte ich ein Team mit Mitarbeitern aus der Schweiz, Österreich, Deutschland, Bulgarien und Russland. Es hat 18 Monate gedauert, bis ich das erste physische Teammeeting mit allen Mitarbeitern hatte. Ausschließlich mithilfe von IT und Telekommunikation Vertrauen zwischen und mit den Mitarbeitern aufzubauen war sehr herausfordernd. So saß zum Beispiel meine Assistentin in Sofia, verwaltete meine E-Mail-Inbox und meine Termine. Ich habe sie nie gesehen. Aber habe schnell festgestellt, dass durch meinen Vertrauensvorschuss in sie eine exzellente Zusammenarbeit möglich war. Was hatten wir für einen Spaß, als wir uns dann endlich alle „in echt“ trafen.

Wie schafft man es trotzdem, das Team zusammenzuhalten bzw. auch in neue Richtungen zu motivieren?

Das kostet natürlich Zeit und Energie. Aber: Mit jedem meiner Mitarbeiter habe ich, je nach seinem Wunsch, wöchentlich, zweiwöchentlich oder monatlich einen 1:1-Termin, dessen Länge individuell festgelegt ist, zwischen 15 Minuten und 1 Stunde. Zusätzlich gibt es einmal im Monat eine Telko mit allen Mitarbeitern, in der wir Strategisches und Neuigkeiten, aber auch Ergebnisse und Erfolge austauschen. Dazu kommen eine operative Telko alle zwei Wochen. Das reicht in Normalzeiten erfahrungsgemäß aus, da sich die Mitarbeiter in den Niederlassungen oft physisch treffen.

Aktuell fallen die Treffen mit Kollegen im Büro in der Regel weg. Deshalb habe ich einzelne Mitarbeiter gebeten, Videokonferenzen als „virtuelle Kaffeeecke“ einzurichten. Ich wollte dazu als Vorgesetzter nicht einladen, da die Teilnahme freiwillig ist, aber ich nehme natürlich oft daran teil. Das wird gerne angenommen, gerade von jungen Mitarbeitern, die jetzt in ihren kleinen Wohnungen alleine sitzen. Und da finden dann Gespräche über alles statt – aber typischerweise nicht über die Arbeit.

Glaubst du, wenn sich alles etwas beruhigt hat, werden mehr Menschen die Möglichkeit nutzen, im Homeoffice zu arbeiten?

Ich bin überzeugt, dass einige Menschen in meinem Umfeld ihre Verweigerungshaltung gegenüber der Digitalisierung aufgeben und die Bedeutung von Homeoffice relativieren werden. Ein schönes Beispiel dafür sind ja die Schulen und Hochschulen, die das Potenzial meines Erachtens bisher kaum genutzt haben und jetzt positive Erfahrungen machen. Auch viele Unternehmen lernen gerade, wie wertvoll es ist, für Fragen das Team oder einen Partner oder Kunden kurz und spontan in eine Telko oder eine Videokonferenz zu holen.

Stefan, danke dir für deine Einschätzung und deine wertvollen Tipps. Ich hoffe, wir sehen uns bald wieder in der realen Welt. Bis dahin, bleib gesund!

Das hoffe ich auch! Alles Gute, Veit.

 

Wenn aus einem Mandat eine Mission wird

Vor einigen Monaten haben wir einen Pitch gewonnen. Es ging um Kommunikationsunterstützung für eine Gruppe von Mitgliedern in der Vollversammlung der IHK Region Stuttgart. Dass es in diesem Gremium seit einiger Zeit rumort, war mir aus der Lektüre der Tageszeitung bekannt. Was war geschehen? leaking onlyfans patty_ts_bkk Aus den Reihen der Stuttgart-21-Gegner formierte sich eine Gruppe IHK-kritischer Unternehmer, die der Kammer vor allem ihre Positionierung zugunsten des Bahnprojekts übelnahmen. Bereits vor acht Jahren schafften es Mitglieder dieser „Kaktus-Initiative“, in die IHK-Vollversammlung gewählt zu werden. Dazu muss man wissen, dass dieses Gremium die regionale Wirtschaft vertritt und der IHK-Geschäftsführung die Richtlinien für ihr Handeln vorgibt. Bei der letzten Wahl vor vier Jahren konnten die Kammerkritiker ihre Unterstützer so gut aktivieren, dass sie aktuell rund ein Drittel der Plätze in diesem „Parlament“ belegen. Wie diese Gruppierung ihren Reformeifer lebt, konnte ich bereits in der ersten Sitzung der Vollversammlung, der ich als Gast beiwohnte, erleben. Eine Dreiviertelstunde wurde über die Reihenfolge der Tagesordnungspunkte diskutiert, anschließend rügten die Kakteen das Präsidium, weil das Protokoll der vergangenen Sitzung nicht pünktlich zugestellt wurde, Ständige Wortmeldungen sorgten dafür, dass man in der Agenda stockend oder gar nicht vorankam. Trotz aller Provokation blieben die Akteure auf dem Podium souverän und versuchten, den geordneten Ablauf sicherzustellen. Als die Wortmeldung eines Kritikers nicht gleich beachtet wurde, verließen sämtliche Mitglieder der Kakteengruppe die Versammlung – so gut choreografiert übrigens, dass es sich offensichtlich nicht um eine spontane Reaktion handeln konnte. Mit dem Ergebnis, dass man nicht mehr abstimmfähig war, weil nicht mehr die vorgeschriebenen 50 Prozent der Mitglieder anwesend waren. Dutzende von Inhabern, Geschäftsführern und Vorständen bekannter Unternehmen der Region konnten nach Hause gehen. Ähnlich verliefen auch all die anderen Sitzungen der Vollversammlung, bei denen ich zugegen war. Darüber hinaus liegt das Hauptaugenmerk der Kakteen auf zahlreichen Klagen gegen das Präsidium, Schmähungen über soziale Medien bis hin zur Verbreitung von nachweislichen Unwahrheiten.Bisschen Piesacken tut doch gut, oder?

Stimmt: Eine Institution wie eine Industrie- und Handelskammer ist sicher kein Schnellboot, und es gibt einige Bereiche, die man effizienter oder effektiver aufstellen kann. Kritisches Hinterfragen und außergewöhnliche Ideen bringen hier frischen Wind.

Aber darum geht es gar nicht.

Mein Eindruck ist, dass die Kammerkritiker das System IHK per se unterminieren wollen. Dass es ihnen ein Dorn im Auge ist, dass hier die Wirtschaft in Eigenregie (aber im staatlichen Auftrag) die duale Ausbildung, Unterstützung beim Export und letztlich auch Lobbying zugunsten der Unternehmen (in der Region Stuttgart sind das mehr als 160.000) organisiert.

Als Unternehmer nervt es mich sehr

Auch, wenn meine Agentur viele Dienstleistungen der IHK nicht in Anspruch nimmt oder nehmen muss, so profitieren auch wir davon. Indirekt, weil unsere Kunden ihre Lehrlinge mit Kammerhilfe ausbilden lassen oder ihr internationales Geschäft ausbauen. Direkt, weil es hier immer einen Ansprechpartner gibt, der Auskunft geben kann zu oft sehr speziellen Fragen oder weiß, wo die richtigen Antworten zu finden sind. Ich erlebe selbst, mit welchem Einsatz sich Unternehmer und Geschäftsführer ehrenamtlich in den zahlreichen Gremien der IHK engagieren. Und ich sehe, wie sich die Mitarbeiter der Kammer in der aktuellen Krise um die vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Region kümmern.

Wenn dann eine kleine Gruppe öffentlichkeitswirksam Haupt- und Ehrenamt verklagt und beschimpft, Versammlungen aus Protest sprengt oder mit sinnarmen Anfragen Kammerpersonal tagelang beschäftigt, dann ärgert mich das. Als Unternehmer und als Kammermitglied.

Demnächst sind Wahlen zur Vollversammlung der IHK. Wenn wir vermeiden wollen, dass wir in Stuttgart verheerende Zustände wie bei der Handelskammer Hamburg bekommen, dann empfehle ich den Besuch der Website www.pro-wirtschaft-stuttgart.de, wo ausführlich zur Situation in der Vollversammlung nachzulesen ist. Und anschließend die richtigen Kreuzchen zu setzen.

 

Über die Initiative pro Wirtschaft Stuttgart: Rund 30 Unternehmer, Geschäftsführer und Vorstände von Unternehmen der Region – viele von ihnen Mitglieder der IHK-Vollversammlung – haben die Initiative pro Wirtschaft Stuttgart gegründet. Ihr Ziel ist es, Aufgaben und Nutzen der Industrie- und Handelskammer für ihre Mitgliedsunternehmen und die Wirtschaft in der Region den Mitgliedern und Öffentlichkeit bekannt zu machen. Zudem will sie Hintergrundinformationen zu erklärungsintensiven Themen rund um die IHK und ihre Bezirkskammern liefern und sachliche Diskussionen darüber führen. https://www.facebook.com/InitiativeproWirtschaftStuttgart/

Bildquelle: IHK Region Stuttgart/Thomas Wagner

Veit Mathauer jetzt DPRG-Vorsitzender in Baden-Württemberg

Die Landesgruppe Baden-Württemberg der Deutschen Public Relations Gesellschaft (DPRG) mit ihren rund 260 Mitgliedern hat einen neuen Vorstand: Zum Vorsitzenden wurde Sympra-Geschäftsführer Veit Mathauer gewählt, zu seinen Vertretern Dr. Claudia Kübler und Uwe Schick. Als Beisitzer im neuen, achtköpfigen Vorstand wurden Alena Kirchenbauer und David Möller für die Young-Professionals-Arbeit, Gabriel Striebel, Dr. Helena Stehle sowie Alexander Praun gewählt. Das Besondere an der Wahl: Sie fand – der Corona-Krise geschuldet – online statt.

„Ich freue mich schon sehr auf meine neue Aufgabe“, so Veit Mathauer, der bereits seit neun Jahren dem Landesvorstand angehört. „Zusammen mit meinen Vorstandskollegen möchte ich eine Reihe von Veranstaltungen für PR-Professionals organisieren, aber auch die Vernetzung der baden-württembergischen Mitglieder über digitale Plattformen vorantreiben.“

Die Wahlen zum neuen Vorstandsteam fanden online statt – ein Novum in der Vereinsgeschichte. Die Teilnehmer mussten sich mit einem persönlichen Code im Online-Stimmzettel ausweisen, um anschließend ihre Stimme durch Anklicken der Kandidatinnen und Kandidaten abzugeben. Das Abstimmungsergebnis konnte live auf dem Bildschirm mitverfolgt werden.

Sympra und Corona

Auch wir bei Sympra haben natürlich Vorkehrungen getroffen, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und um die Gesundheit des Teams und der Menschen in unserem Umfeld sicherzustellen. Wir haben daher beschlossen, ab Dienstag, dem 17. März 2020, vom Homeoffice aus für Sie da zu sein.

Wir haben sichergestellt, dass wir Ihnen auch in dieser Situation den zuverlässigen Service bieten können, den Sie von uns gewohnt sind. Alle Kollegen sind technisch so ausgestattet, dass sie voll handlungsfähig sind. Auch der Versand von Pressemeldungen ist problemlos möglich.

Sie erreichen uns per Mail und telefonisch über die Zentrale (0711 / 94767-0. Statt persönlicher Termine können wir jederzeit Telefonkonferenzen oder Webmeetings mit Ihnen durchführen.

Gerade jetzt ist die richtige Kommunikation sehr wichtig. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn wir Sie dabei unterstützen können.

Mit freundlichen Grüßen
Ihr Sympra-Team

Sympra gewinnt neuen Partner in Afrika

Public Relations Network (PRN) verstärkt sein Engagement in Afrika. Mit dem neuen Partner BOXCOM mit Sitz in Casablanca, vergrößert der internationale Agenturverbund seine Reichweite jetzt nach Marokko, Ägypten, Algerien, Tunesien und Westafrika. Damit umfasst das Netzwerk aktuell 25 Agenturen auf vier Kontinenten. Exklusiver Partner in Deutschland ist Sympra in Stuttgart.

Der Vorstand des internationalen Netzwerk PRN hat die Public-Relations-Agentur BOXCOM mit Sitz in Casablanca, Marokko, als neues Mitglied aufgenommen. Die Agentur ist seit 15 Jahren am Markt vertreten und arbeitet für Kunden wie Air France, Yamaha Motors, Total Morocco, Nexans, DHL, Care International und USAID.

„Viele unserer Kunden benötigen Unterstützung bei der Öffentlichkeitsarbeit auch außerhalb der von uns betreuten Region. Daher haben wir den Anschluss an ein internationales Agenturnetzwerk gesucht. PRN bietet uns genau die richtige Infrastruktur. Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt Teil dieses weltweiten Verbunds inhabergeführter Agenturen sind”, sagt Imane Adnane, Development Director bei BOXCOM.

„In Nord- und Westafrika war PRN bislang nicht vertreten. Mit BOXCOM haben wir einen Partner gewonnen, der – wie alle Agenturen in unserem Verbund – einen starken B2B-Schwerpunkt hat. Wir können unseren Kunden nun hochwertige Dienstleistungen in einer wichtigen Wachstumsregion anbieten“, sagt Veit Mathauer, Geschäftsführer von Sympra und Chairman von PRN.

 

Public Relations Network (PRN) ist ein Verbund aus 25 inhabergeführten Agenturen auf vier Kontinenten. Partner in Deutschland ist die auf Technologiethemen spezialisierte Agentur Sympra mit Sitz in Stuttgart und Büros in München und Berlin. Mitglieder des Boards von PRN sind Veit Mathauer (Sympra, Deutschland), Belinda Chan (CCG, Hongkong) und Colleen Moffitt (Communiqué PR, USA).  PRN-Agenturen gibt es in China, Dänemark, Finnland, Frankreich, Grönland, Großbritannien, Deutschland, Hongkong, Indien, Italien, Kanada, Marokko, Mexiko, Österreich, Panama, Polen, Portugal, Russland, Singapur, der Schweiz, der Slowakei, Spanien, Südkorea, der Tschechischen Republik, Taiwan, Thailand und den USA. www.pr-network.biz

Aufs nächste Hochwasser vorbereitet

IoT-Lösungen überwachen Flusspegel und Regenüberlaufbecken

Die Murr schlängelt sich liebevoll durch die Altstadt von Backnang. Kaum vorstellbar, dass dieses Flüsschen eine ernsthafte Gefahr für den Ort darstellen kann. Aber: Markierungen an Häusern sind Zeugen davon, dass Wasserstände weit oberhalb des Normalpegels möglich sind und in der Vergangenheit große Schäden verursacht haben. Vor dem nächsten Hochwasser werden Behörden und Anwohner rechtzeitig gewarnt – dank IoT.

Zu den bereits heute spürbaren Folgen der Erderwärmung gehört, dass es häufiger zu Starkregen kommt, der Flusspegel schnell ansteigen lässt und zu Hochwasser und Überschwemmungen führt. Klimaforscher registrieren seit Mitte der 1980er Jahre eine weltweite Zunahme von rekordverdächtigen Regenfällen um etwa 20 Prozent. Diese extremen Wetterlagen können zu erheblichen wirtschaftlichen Schäden führen und stellen eine Gefahr für die Bewohner dar. Hochwasserprävention gehört daher zu den großen Herausforderungen für die zuständigen Behörden.

Die zuverlässige Vorhersage von Hochwasser ist jedoch alles andere als einfach. Sie erfordert neben Echtzeit-Monitoring von Wasserpegeln auch das Korrelieren mit Parametern wie meteorologischen Daten und hydraulischen bzw. hydrologischen Prozessen in den Einzugsgebieten und in den Flüssen. Hier unterstützen IT-basierte Lösungen, insbesondere Sensoren, die über Funknetze kommunizieren und Messwerte an eine zentrale Auswertungsplattform übertragen.

In Backnang hat unser dort ansässiger Kunde telent im Rahmen eines Pilotprojektes in 2019 ein Monitoring-System installiert, das mithilfe von Sensoren den aktuellen Pegelstand der Murr überwacht und über ein Funknetz in eine IoT-Plattform überträgt. Diese filtert und bearbeitet die empfangenen Daten, wertet sie aus und visualisiert sie. Auf diese Weise ergibt sich ein präzises Lagebild, auf dessen Basis bei Überschreitung vorgegebener Schwellwerte Hilfs-und Rettungsorgane automatisch und gebietsbezogen alarmiert werden.

Für die Funkinfrastruktur bietet sich ein Low Power Wide Area Network (LPWAN) an, da Informationen zwar kontinuierlich übertragen werden, die Datenpakete aber extrem klein sind. telent setzt hier auf LoRaWAN® (Long Range Wide Area Network), ein strahlungsarmes, energieeffizientes Funknetz, das dichte Wälder und Gebäudemauern durchdringt und so auch bei schwierigen Topografien und ungünstigen Wetterlagen verfügbar ist.

Vielerorts werden die Pegelstände noch immer mit mechanischen Instrumenten von Mitarbeiter vor Ort gemessen und die Daten auf konventionellem Weg verteilt, wodurch wertvolle Zeit verloren geht. Für diese Ausgangslange bietet IoT eine zuverlässige, kostengünstige und effiziente Alternative. Der Dreiklang von Sensorik, Übertragungstechnik und Auswertungsplattform trägt hier entscheidend dazu bei, dass die Verantwortlichen in den Kommunen bedrohliche Situationen besser einschätzen und entsprechende Schutzmaßnahmen für Bürger und Infrastrukturen schnell und wirksam in die Wege leiten können.

Sympra-Tipp: 2 Seminare zu Digitalisierung

Wir möchten auf zwei Seminare unseres langjährigen Partners co-shift aufmerksam machen. Als Trainer und Coaches begleitet co-shift Unternehmen jeder Branche bei ihrer digitalen Transformation. Die drei Köpfe von co-shift verfügen über 20 Jahre industrielle Transformationspraxis in internationalen Konzernen – von der Leitung umfangreicher Projekte und wirkungsstarken Technologie-Rollouts über das Coaching von Unternehmensteilen bis hin zur Konzeption und Umsetzung konzernweiter Transformationsstrategien.

Gern empfehlen wir diese beiden Seminare von co-shift:

 

Digital Transformation Manager | 5-tägiger Zerifizierungslehrgang in Zusammenarbeit mit der TÜV Nord Akademie

Das Seminar besteht aus 2 Blöcken, Teil 1: 3 Tage und Teil 2: 2 Tage, die separat gebucht werden können.

Strategien und Tools für eine erfolgreiche Digitalisierung im Unternehmen

  • Digital Change erfolgreich starten – Handlungsfelder und Nutzen verstehen
  • Innovation im digitalen Zeitalter: Produkte, Geschäftsmodelle und Pilot-Strategie
  • Der Nutzen digitaler Prozesse für Effizienz, Agilität und Geschwindigkeit
  • Agile Strukturen und Governance
  • Digital Change erfolgreich umsetzen – Konsequenzen für Organisation und Führung

Weitere Informationen hier.

 

Digitalisierung in Human Resources erfolgreich umsetzen | 1-tägiges Seminar in Zusammenarbeit mit dem WVIB e.V.

Termin 07.04.2020

Digitalisierung stellt Unternehmen vor ganz neue Herausforderungen. Geschäftsfelder, interne Abläufe, Organisationsformen und Unternehmenssteuerung müssen sich immer schneller an ein geändertes Umfeld anpassen. Die wenigsten Unternehmen sind darauf vorbereitet. Gerade das Human Resource-Management (HRM) spielt in diesem Wandel eine wichtige Rolle. Dieses Seminar zeigt praxisnahe Lösungsansätze für die Weiterentwicklung der HR als strategischer Geschäftspartner im Themenfeld der Digitalisierung.

Weitere Informationen hier.

 

Für Fragen steht Janka Krings-Klebe, Geschäftsführerin von co-shift, gerne zur Verfügung: Janka.Krings-Klebe@co-shift.com oder +49 179  9 23 78 20.

 

Bild von LUM3N auf Pixabay 

Back to the Roots.

Themen, mit denen wir uns in den letzten acht Tagen beschäftigten:

  • Customer Relationship Management.
  • Last mile logistics.
  • Personal Selling.
  • Personalisierte Werbung.
  • Work-life logistics.
  • Transaktions-Targeting-Funktionen.
  • Call to action.
  • Home delivery.
  • Customer Experience.
  • Verpackungsfreie Lebensmittel.
  • Audience Building.
  • Nudge Engagement.
  • Conversion-Rate-Optimierung.
  • E-Commerce.
  • Power Selling.
  • Advanced Audience Targeting.
  • Click & collect.
  • User Journey.
    .#

Mit was wir uns am Montagmorgen beschäftigen:

In der Stafflenbergstraße zeigt Tobias Fritz, dass das alles auch ganz anders geht.