10 Jahre PRN – eine Bilanz

(oder: PR auf internationalem Level ist gar nicht so einfach!)

Am vergangenen Wochenende feierte das Public Relations Network (PRN) bei der Mitgliederversammlung in Zürich sein zehnjähriges Bestehen. Sympra ist Gründungsmitglied, wir betreuen das PRN-Sekretariat, und ich bin Chairman des fünfköpfigen Boards. Wir betreuen jetzt schon eine Dekade lang länderübergreifende Projekte. Wir dürfen also, glaube ich, zurecht behaupten, dass wir Erfahrung in Sachen internationale PR haben.

1. Die Anfänge

Der erste Sympra-Kunde kam 1992 aus England. Über einen privaten Kontakt in London kam damals ein US-Unternehmen auf uns zu, das Videokonferenzsysteme auf den deutschen Markt bringen wollte. Wir konnten hier erfolgreich unterstützen, Kunde und Partneragentur waren glücklich. Als wir zwei Jahre später ein Projekt in UK hatten und die Agentur anriefen, wusste dort mit dem Namen „Sympra“ leider niemand mehr etwas anzufangen. Ähnlich ging’s uns später in Singapur und in Frankreich.

Zu Zeiten den New Economy betreuten wir ein am Neuen Markt notiertes Hightech-Unternehmen. Wir hatten den Auftrag, dafür zu sorgen, dass auf der Detroit Motor Show, dem Autosalon Paris und dem Turiner Autosalon Fachjournalisten den Stand besuchten. Das hat geklappt dank einer Französin und einer Italienerin, die wir kurzfristig rekrutierten, und einem US-Journalisten, die wir zufällig kannten. Der Aufwand war gewaltig und nicht wirklich nachhaltig.

Medienarbeit in anderen Ländern von Leinfelden-Echterdingen oder von Stuttgart aus zu betreiben, ist kaum möglich.

2. Warum ein Network?

2005 folgten wir der Einladung der italienischen Soluzione Group nach Mailand, die dort ihr Vorhaben der Gründung eines europäischen Agenturverbunds vorstellten. Dies kam unseren damaligen Überlegungen in Sachen Internationalisierung sehr entgegen. Wir wollten unseren Agenturkontakten nicht nur einen organisatorischen Rahmen geben, sondern die Kontakte nachhaltig ausbauen und als Marke positionieren. Fünf Agenturen beschlossen zusammenzuarbeiten und im Erfolgsfall ein Jahr später ein Network zu gründen. Erste internationale Aufträge kamen schnell, im Juni 2016 unterzeichneten wir in London das Gründungsprotokoll. Das Public Relations Network (PRN) war installiert.

Aus fünf Agenturpartnern sind inzwischen mehr als 20 geworden, das ursprünglich europäische Network ist längst ein globales geworden.  

 3. Kurze Wege zu Freunden

Unser internationales Network ist für uns schnell zur essenziellen Infrastruktur zum Bearbeiten von internationalen PR-Kampagnen geworden. Wir treffen die meisten unserer Partner zwei Mal pro Jahr bei den Mitgliederversammlungen, manche auch unterjährig, mit vielen stehen wir in Kontakt, weil wir gemeinsame Projekte betreuen. Wir wissen, wie unsere Kollegen ticken, welche Informationen sie für die Bearbeitung ihrer Märkte benötigen und vor allem: dass sie Leistungen in höchster Qualität liefern – ob sie in den USA, in Frankreich, in Südafrika oder in China sitzen. Die Teams sind eingespielt, man kann sich aufeinander verlassen, Zusagen werden gehalten. Viele internationale Projekte gehen uns einfach von der Hand

Zusammen mit unseren PRN-Partnern betreuen wir z.B. einen Anlagenbauer bei der Fachpressearbeit in zwölf Ländern und eine Stiftung in zehn Ländern. In viele Projekte sind zwei, drei oder vier PRN-Agenturen involviert. Gut ein Drittel unserer Projekte haben eine internationale Komponente.    

4. Der Aufwand ist groß

Reicht es, um internationale PR anzubieten, wenn man ein paar Kollegen im Ausland kennt? Vielleicht. Genügt es, wenn man angibt, im Auftragsfall schnell jemanden in Amerika oder Afrika zu finden? Definitiv nicht. Wir haben über die GPRA-Mitgliedschaft von Sympra und über meine DPRG-Mitgliedschaft Zugang zu den jeweiligen internationalen Dachorganisationen – was aber gar nichts bringt, wenn man nicht weiß, welche Agentur sich hinter einem Namen oder einer Webadresse verbirgt und wie diese arbeitet. Eine Website ist geduldig, ihre Inhalte können alt oder schlichtweg falsch sein.

Am einfachsten lässt sich ein Agenturkontakt halten, wenn man sich zu einem gemeinsamen Projekt austauscht. Nicht immer gibt es diese Projekte. Dann ist es wie bei einer Freundschaft: Man muss in die Beziehung investieren, sich regemäßig melden, Erfahrungen austauschen, sich besuchen. Bei PRN haben wir dazu Plattformen auf Facebook und LinkedIn eingerichtet, wir halten Webinare ab und verabreden uns zu Telkos, in denen wir uns regelmäßig zu vorab definierten Themen austauschen. Als Boardmitglied und als Leiter des Sekretariats haben wir hier eine besondere Verpflichtung und damit eine besondere Chance.

Mit unserer Mitgliedschaft im Agenturverbund PRN haben wir für Sympra einen USP geschaffen, der Nutzen wir unsere Kunden und damit für uns stiftet. Das Netzwerk am Laufen zu halten ist ziemlich anstrengend, macht viel Spaß und bringt uns einen positiven ROI. Den Vorsprung, den wir hier haben, werden wir weiter ausbauen. 

 

 

Vertreter der PRN-Mitgliedsagenturen aus zwölf Ländern bei der Mitgliederversammlung in Zürich im Juli 2016.

 

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Public Relations Network startet in die nächste Dekade

Internationaler Agenturverbund PRN feiert in Zürich sein zehnjähriges Bestehen und plant verstärkte Aktivitäten in Amerika und Afrika / Neues Mitglied kommt aus Kanada

Das Public Relations Network (PRN) feierte bei der Mitgliederversammlung in Zürich sein zehnjähriges Bestehen. Der Verbund von inhabergeführten Kommunikationsagenturen auf fünf Kontinenten wurde 2006 in London gegründet und umfasst heute 25 Mitgliedsagenturen. Exklusiver PRN-Partner in Deutschland ist die Sympra GmbH (GPRA) in Stuttgart.

„Ziel unseres Networks war und ist es, für KMU, Konzerne und Organisationen PR-Aktivitäten länderübergreifend zu planen und umzusetzen. Wir können diese Dienstleistungen inzwischen in allen wichtigen Regionen der Welt anbieten“, erklärt Veit Mathauer, Geschäftsführer von Sympra und Chairman of the Board des PRN. So betreuen Agenturen aus dem Netzwerk aktuell Projekte wie die weltweite Fachpressearbeit für einen Lackieranlagenbauer oder die Kommunikation für einen internationalen Wettbewerb in zwölf Ländern auf vier Kontinenten.

Um die Aktivitäten in Amerika und Afrika zu intensivieren, hat das Network nun regionale Chapters eingerichtet. Dem American Chapter steht Colleen Moffitt von Communiqué PR in Seattle vor, das African Chapter wird von Jonathan Rees von Proof Communication in Johannesburg geleitet. Bereits seit einigen Jahren sorgt Belinda Chan von der Creative Consulting Group in Hongkong für Kooperationen im asiatischen Raum.

Verstärkung erhält das Public Relations Network aus Kanada: Zeitgleich zum Jubiläum wurde Boulevard PR aus Toronto als Mitglied aufgenommen. Die Agentur ist auf Hightech-Themen aus dem B2B-Bereich spezialisiert.

Public Relations Network (PRN) ist ein Verbund aus 25 inhabergeführten Agenturen auf fünf Kontinenten. Partner in Deutschland ist die auf Technologiethemen spezialisierte Agentur Sympra mit Sitz in Stuttgart und Büros in München und Berlin. Mitglieder des Boards von PRN sind Veit Mathauer (Sympra, Deutschland), Sandrina Auvray (Auvray & Associés, Frankreich), Anna Pelucchi (Soluzione, Italien), Jonathan Rees (Proof, Südafrika), Belinda Chan (CCG, Hongkong) und Colleen Moffitt (Communiqué PR, USA). www.pr-network.biz

Kontakt für die Redaktion: Veit Mathauer und Vineeta Manglani
c/o Sympra GmbH (GPRA), Tel. 07 11/9 47 67–0, pr@sympra.de,
www.sympra.de.

Sei ein Held – spende Leben!

Female superhero standing in front of a city

Sympra unterstützt die Aktion der Stuttgarter Lions Clubs „Stammzellen für Blutkrebspatienten!“

Am 4. Juni 2016 kann jeder zum Held werden: Mit einer Registrierungsaktion möchten die Stuttgarter Lions Clubs in Kooperation mit der Deutschen Knochenmarkspenderdatei (DKMS) und der BW-Bank möglichst viele potenzielle Stammzellspender finden. Allein in Deutschland erkranken jährlich rund 11.000 Menschen an Blutkrebs – darunter auch viele Kinder unter 15 Jahren. Eine Stammzelltransplantation ist häufig die einzige und letzte Chance für die Patienten, aber nur ein Drittel findet einen geeigneten Spender innerhalb der eigenen Familie. Viele der Patienten sind noch im Kindes- und Jugendalter, deren einzige Chance auf Heilung eine Transplantation von Stammzellen ist. Die Suche nach einem geeigneten Spender ist sprichwörtlich wie die Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Nur bei einem Drittel findet sich innerhalb der Familie ein passender Stammzellspender – der Großteil der Patienten ist auf Fremdspender angewiesen.

Voraussetzung für eine Transplantation ist die Übereinstimmung der Gewebemerkmale. Diese sollten möglichst vollständig identisch sein, um Abstoßungsreaktionen zu vermeiden. Aktuell sind mehr als 10.000 Ausprägungen bekannt, was die Zahl der potenziellen Spender auf ein paar wenige einschränkt. Die Wahrscheinlichkeit, seinen „genetischen Zwilling“ zu finden, liegt zwischen 1 : 20.000 und 1 : mehreren Millionen. Die DKMS registriert daher so viele Stammzellspender wie möglich, um die Überlebenschance für Blutkrebspatienten zu erhöhen

Mit einer groß angelegten Registrierungsaktion unterstützen die Stuttgarter Lions Clubs und die BW-Bank die Arbeit der DKMS und helfen dabei, neue Spender zu finden. Die Aktion findet am Samstag, dem 4. Juni 2016, von 11 bis 16 Uhr in den Räumen der BW-Bank auf dem Kleinen Schlossplatz in Stuttgart statt. Unter dem Motto „Sei ein Held – spende Leben“ können sich potenzielle Spender kostenlos per Speichelprobe registrieren lassen. Geeignet sind Personen zwischen 18 und 55 Jahren, die mindestens 50 kg schwer und in einer guten körperlichen Verfassung sind.

Pro bono unterstützt Sympra diese Aktion, zu der es weitere Informationen im Web gibt: www.sei-ein-held.de und facebook.com/sei-ein-held.

New York, Cannes, Seattle: Sympra startet „create5“

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Seit einiger Zeit hängt bei uns in der Küche ein Plakat, das ich vom Startup Campus Stuttgart mitgebracht habe und auf dem ein Zitat vom US-Unternehmer Steve Blank zu lesen ist: There is no truth inside the building. Dies hat uns animiert, unser Weiterbildungsprogramm für 2016/17 neu aufzusetzen. Statt dem (verpflichtenden) Besuch von Seminaren oder Workshops wollen wir in den nächsten Monaten alle Consultants rausschicken, raus in die Hotspots der Welt, auf dass sie mit neuen Eindrücken, neuen Beratungsansätzen und neuen Geschäftsideen zurückkommen.

Die Auswahl der Destinationen bleibt den Sympra-Mitarbeitern weitgehend selbst überlassen. Um Einblicke in die PR-Welt andernorts zu erhalten, bietet sich natürlich an, mit einer unserer über 20 Partneragenturen Kontakt aufzunehmen. Wir wissen, dass dieses Arbeiten in einem völlig anderen Umfeld, in einer anderen Sprache, in einer anderen Kultur wichtige Impulse für die Arbeit mit den Sympra-Kunden gibt. Am Ende wünschen wir uns fünf Ideen, die wir für unsere Kunden gewinnbringend umsetzen können („create5“).

Den Anfang macht Anahita, die die erste Juniwoche in New York verbringt und dort tageweise in unserer Partneragentur Mantra, in einem Verlag, in einer Werbeagentur und in einer Merchandisingfirma mitarbeitet. Mitte Juni reist Jasmin als Teil der offiziellen Baden-Württemberg-Delegation zum Cannes Lions International Festival of Creativity, dem vermutlich weltweit wichtigsten Ideengipfel. Vineeta wird im August zwei Wochen lang ihren Arbeitsplatz bei Communiqué PR in Seattle haben und dort ihre Kunden und die Kunden der US-Agentur betreuen. Weitere Aufenthalte in Paris, Amsterdam und Hongkong sind bereits in Planung.

Unsere Kollegen werden hier im Blog und auf anderen Plattformen über ihre Erfahrungen berichten. Wir sind auch gespannt! Allen Kollegen geben wir die Aufforderung von Steve Blank mit: Don’t come back until you can tell us something we don’t know.

 

Nachtrag, 15. November 2016: Berichte der Kolleginnen, die 2016 für Sympra unterwegs waren, gibt’s hier: www.sympra.de/?s=create5

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Läuft.

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Am 19. Juni 2016 findet der 23. Stuttgart-Lauf statt und Sympra ist dabei! Das Laufteam besteht aus Sympranern und Freunden des Hauses, bis dato mehr als 20 Mann und Frau stark. Nicht nur, dass die Läufer 7 km oder 21 km hinter sich bringen wollen; das Ganze ist auch noch für einen guten Zweck, nämlich für den Förderverein krebskranker Kinder e. V. Stuttgart, in dessen Beirat ich Mitglied bin. Und so geht‘s: Wir laufen unter der Flagge des Fördervereins, und für jeden gelaufenen Kilometer zahlt Sympra einen Betrag, der den krebskranken Kindern zugutekommt.

Wie kann man an diesem Projekt partizipieren?

a) Mitlaufen!! 7 km oder in der Staffel 3 x 7 km oder den Halbmarathon (21 km). Jede Verstärkung ist herzlich willkommen!!

b) Mitsponsern! Wer möchte, darf die Sympraspende ergänzen. Oder direkt spenden.

c) Anfeuern! Irgendwo entlang der Strecke!

d) Weitersagen! Für den Förderverein können natürlich auch Nicht-Sympraner mitlaufen.
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Informationen gibt’s bei laufen@sympra.de

Chefs sind gar nicht so gut, wie sie denken!

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Weiß gar nicht, ob ich als Chef zu diesem Thema überhaupt etwas bloggen soll. Wahrscheinlich müsste ich zunächst mal meine Kollegen dazu fragen. Womöglich geht’s mir so wie den Führungskräften, die im Auftrag der Initiative Zukunftsfähige Führung (izf) e. v. befragt wurden: Die schätzen nämlich ihr Führungsverhalten deutlich positiver ein, als es ihnen Nachwuchskräfte attestieren. Die Studie, durchgeführt vom Institut für Demoskopie Allensbach, wurde jetzt in Stuttgart vorgestellt.

 Am weitesten auseinander liegen demnach die Bewertungen, wenn es um die Zuverlässigkeit der Führungskraft geht, also um das Einhalten von Absprachen: 84 Prozent der Chefs glauben, hier einen guten Job zu tun, gerade mal 55 Prozent der Berufsanfänger teilen diese Einstellung. Anderes Beispiel: 70 Prozent der Führungskräfte meinen, sie könnten Veränderungen im Arbeitsumfeld gut begründen – lediglich 38 Prozent der Mitarbeiter sehen das auch so. Ebenfalls nur 38 Prozent der Nachwuchskräfte bescheinigen ihrem direkten Vorgesetzten, offen für Kritik zu sein. Erschreckend, wie sehr Selbstbild und Fremdbild divergieren.

Führung wird sich weiter verändern. Während beispielsweise die Integration von Beschäftigten unterschiedlicher Herkunft, Kultur oder Alter derzeit eine noch geringe Rolle im Selbstverständnis einer Führungskraft spielt und nur jeder dritte Befragte die Integration als besonders wichtig einschätzt, wird der Umgang mit Diversität in Zukunft als eine der wichtigen Kompetenzen von Führungskräften beurteilt. Nahezu zwei Drittel der befragten Führungskräfte bewerten die Integrationsfähigkeit als zentrale Zukunftskompetenz (62 Prozent). Zudem werden vor allem Kommunikationsfähigkeit, Entscheidungsstärke, fachliches Wissen, Lernbereitschaft, Offenheit, Teamfähigkeit, Kritikfähigkeit oder Flexibilität als zukünftige Schlüsselqualifikationen oder Verhaltensweisen wichtiger werden, so die Einschätzung der Befragten.

Eine wichtige Herausforderung der Zukunft wird auch sein, Nachwuchskräften bei der Sicherstellung einer Work-Life-Balance zu unterstützen. So scheint für viele Youngsters die Übernahme von Führungsverantwortung unattraktiv, aus Angst vor privaten Opfern. Derzeit finden Führungskräfte flexible Arbeitszeiten sowie eine gute Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben noch deutlich weniger bedeutend als ihre Nachwuchskräfte.

Und was bedeuten die Ergebnisse der Studie für Sympra?

Wir haben es sicher in vielem einfacher als die 278 Führungskräfte und 273 Nachwuchskräfte, die die Allensbacher im Herbst 2015 befragt haben: Sie sind nämlich alle in größeren Organisationen mit mindestens 50 Mitarbeiter der Wirtschaft (produzierendes Gewerbe, Handel und Dienstleistungen) und der öffentlichen Verwaltung tätig. In einem Unternehmen mit 20 Mitarbeitern, wie dem unsrigen, sind Kommunikationswege kürzer und direkter, kann Kritik jederzeit adressiert werden, lassen sich flexible Arbeitsmodelle viel einfacher umsetzen.

Trotzdem: Auch wir müssen umdenken, z. B. wenn Mitarbeiter tageweise im Homeoffice arbeiten wollen und wir Projekte so über mehrere Standorte hinweg koordinieren müssen. Oder wenn in Bewerbungsgesprächen immer wieder der Wunsch nach einer 60- oder 80-Prozent-Beschäftigung geäußert wird, um an ein oder zwei Tagen „was ganz anderes zu machen“. Und eines wissen wir auch schon: Die Generation, die jetzt sie Schulen und Hochschulen verlässt, haben noch einmal ganz andere Wünsche und Anforderungen. Mitarbeiterführung bleibt also eine Herausforderung für derzeitige und für künftige Chefs.

Auftraggeber der Allensbach-Studie war die gemeinnützige Initiative Zukunftsfähige Führung (IZF), die 2013 in Stuttgart von Führungskräften aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft gegründet wurde. Zweck der Initiative ist es, den Erfahrungsaustausch zwischen heutigen und künftigen Führungskräften zur konkreten Umsetzung zukunftsfähiger Führung zu fördern sowie zur öffentlichen Diskussion und Anerkennung von bewährter Führung anzuregen. IZF-Vorsitzender ist J. Menno Harms, ehemaliger Chef von Hewlett-Packard. Sympra unterstützt die Initiative regelmäßig bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Mustang und Pagode in der Shareconomy

Okay, besitzen ist out, teilen ist in. Wenngleich ich nicht unbedingt mehr der Generation angehöre, die dies zu ihrem Mantra erhoben hat, so schätze auch ich ab und an die „Shareconomy“: Ich übernachte via AirBnB in Tübingen und nutze car2go in Stuttgart und Berlin. onlyfans ceo Tessa Über ein Kundenprojekt habe ich jetzt gelernt, dass Carsharing nicht nur auf Smart, Mini oder Alfa Romeo MiTo beschränkt ist, sondern dass man sich auch Young- und Oldtimer teilen kann.560d00c25494dda7461d5477-image

In Sindelfingen-Maichingen gibt es seit ein paar Wochen den ersten „Legenden Clubs by Mercedes-Benz“. Wer hier Mitglied ist, für den stehen 34 Young- und Oldtimer unterschiedlicher Fabrikate zum Fahren bereit – ohne dass man sich um ihre Wartung und Pflege kümmern müsste. Auf der Liste finden sich Kostbarkeiten wie den Mercedes 190 SL Roadster („Nitribit”) oder den 280 SL („Pagode“), einen VW Bus Samba, eine Corvette C 2 Sting Ray, den 57er Citroën 11 CV oder einen schwarzen Ford Mustang. Ziel des Clubs ist, eine Mitglieder-Community zu vereinen, die Spaß an alten Autos und am Fahren hat. Gedacht ist das Angebot für Menschen, die beispielsweise in der Stadt wohnen und nicht den Platz haben, einen Oldtimer abzustellen, und für alle, die gerne verschiedene Oldtimer ausprobieren wollen. Zum Angebot des Legenden Clubs gehören zudem Mitglieder-Events wie Oldtimer-Reisen, Oldtimer-Rallyes oder Technik-Workshops.

Um Mitglied im Legenden Club zu werden, muss man weder einen eigenen Oldtimer noch spezielle technische Kenntnisse besitzen. Über eine App können Mitglieder rund um die Uhr unkompliziert ihren Traumwagen buchen. Die Mitgliedschaft im Legenden Club kostet je nach Saison für Privatpersonen 200 Euro – bis zu zwölf Ausleihtage inklusive. Dazu kommt eine einmalige Eintrittsgebühr von 5.000 Euro. „Diese dient als Anschubfinanzierung für den Kauf neuer Modelle“, erklärt Klaus Hagenlocher, Betreiber des Legenden Clubs in Sindelfingen. Die Einlage bekommt man bei Austritt aus dem Club wieder zurück oder wandelt sie in Punkte für das Ausleihen um. Der teuerste Wagen ist mit einem Wert von rund 140.000 Euro ein Mercedes-Benz 220 S Ponton Cabrio (Bj. 1958). Wer damit in der Hauptsaison ein Wochenende lang auf Spritztour gehen möchte, zahlt umgerechnet 780 Euro; einen Renault R 4 gibt es in der Nachsaison bereits für 140 Euro pro Tag.

Legenden Club Sindelfingen kl Der Legenden Classic Car Club by Mercedes-Benz wurde 2015 von Daimler Business Innovation als Franchise-Konzept entwickelt. Daimler übernimmt Marketing und Kommunikation, Klaus Hagenlocher kümmert sich um die Beschaffung, Pflege und Wartung der Fahrzeuge, organisiert Vorträge und Events für die Mitglieder. Bisher ist der Legenden Club in Sindelfingen der einzige seiner Art. Doch das soll sich bald ändern. In Zukunft sind weitere Legenden Clubs im In- und Ausland geplant.

Am 2. April 2016 findet im Legenden Club Sindelfingen ein Tag der offenen Tür statt, am 21. April 2016 startet offiziell die Saison.

Bilder: Legenden Club

Meine erste Uber-Fahrt

Uber kannte ich bisher nur aus Medienberichten. In Mexiko-Stadt konnte ich den Dienst jetzt zum ersten Mal testen.

Der Straßenverkehr in der mexikanischen Hauptstadt ist für einen Mitteleuropäer gewöhnungsbedürftig. Massen von Pkws stauen sich über 2-, 4-, 6- oder gar 8-spurige Straßen, dazwischen Busse, über 20 Meter lange Lastzüge – und natürlich Tausende von Taxis. Mehr als 140.000 davon soll es in der Stadt geben, bisher dunkelrot-gold lackiert, seit neuestem weiß-pink.

Wer sich nicht mit dem eigenen Wagen fortbewegen kann oder will, fährt mit der Metro, dem Bus, dem innovativen Metrobus, mit eben einem Taxi – oder mit Uber. Während der Dienst in Deutschland gerichtlich verboten wurden, konnte er sich in Mexiko-Stadt, trotz vehementem Protests der Taxifahrer, etablieren.

Zusammen mit meiner Schwägerin Karina habe ich am Flughafen unseren Mietwagen abgegeben. Für sie war klar, dass wir für die Rückfahrt einen Uber-Fahrer suchen würden, weil uns dies deutlich günstiger kommen sollte als eine Taxifahrt – insbesondere auch deshalb, weil Taxis ab dem Flughafen eine besondere Lizenz benötigen und daher höhere Preise haben.

In Echtzeit: Fahrer, Wagen und Standort
In Echtzeit: Fahrer, Wagen und Standort

Karina loggt sich über ihre iPhone-App ein und auf der Straßenkarte sehen wir in Echtzeit, welche Uber-Fahrzeuge sich gerade in unserer Nähe aufhalten. (Das Prinzip erinnert mich an MyTaxi.) Sie gibt das Ziel „Calle Zacatecas“ ein und tippt das nächst gelegene Fahrzeug an. Es ist – wie wir angezeigt bekommen – der Wagen von Mauricio Manuel, einem freundlichen Herrn mittleren Alters, der, ohne eine Taxilizenz zu besitzen, uns in seinem Privatwagen mitnehmen wird.

Wir machen über die App aus, dass er uns am Terminal-Tor 10 abholt, rufen ihn dann aber doch kurz an, um eine Abholung am näher gelegenen Tor 6 zu vereinbaren. Auf dem Stadtplan sehen wir, wie sich Señor Manuels Chevrolet uns nähert. Und schon ist er da, ein sauberer weißer Kleinwagen, wir steigen ein, und der Fahrer bietet uns gleich eine Flasche Wasser aus dem Handschuhfach an: „Les ofresco un aqua?“.

Uber vs. Taxi
Uber vs. Taxi

Wir fahren los, verlassen den Flughafen über eine achtspurige Stadtautobahn in Richtung Viaductos, einer der Hauptdurchgangsstraßen durch Mexiko-Stadt. Leiten lässt sich Señor Manuel über Google Maps auf seinem iPhone, das an einem Schwanenhals neben seinem Lenkrad befestigt ist. Wie erwartet, stehen wir auch schon nach kurzer Strecke im Stau bzw. bewegen uns im Schritttempo weiter. Google Maps zeigt die gewählte Strecke in Rot, allerdings alternativlos. Zum Glück nutzen sowohl der Fahrer, als auch meine Schwägerin Waze, eine App, die Bewegungsdaten der Waze-Community auswertet und wenigstens in Mexiko-Stadt „bessere“ Ergebnisse liefert als Google Maps: Waze leitet uns auf eine Parallelstraße um, auf der es tatsächlich weniger Verkehr hat. (Ich habe Waze inzwischen in Stuttgart ausprobiert, aber die Ergebnisse konnten mich nicht wirklich überzeugen, was daran liegen dürfte, dass die Anzahl der Personen, die hier ihre Bewegungsdaten weitergeben, noch zu gering ist.) Eigentümer von Waze ist übrigens Google.

Nach 45-minüter Fahrt kommen wir in der Calle Zacatecas an. Señor Manuel und Karina bestätigen dies in der App. Die Rechnung kommt ein paar Sekunden später per Mail aufs Smartphone, der Fahrtpreis wird über die Kreditkarte abgebucht.

Señor Manuel und sein tadelloser Chevrolet.
Señor Manuel und sein tadelloser Chevrolet.

Dass die Taxifahrer weltweit gegen Uber Sturm laufen, ist klar: Für sie bricht das Geschäftsmodell zusammen. Während sie eine Lizenz benötigen, womöglich Gesundheitschecks über sich ergehen lassen, ihren Wagen entsprechend ausstatten (und in Mexiko-Stadt in den nächsten Monaten umlackieren) müssen, reicht es Mauricio Manuel, sich bei Uber als Fahrer zu registrieren und gegen Provision Fahrgäste mitzunehmen. Je nach dem kann dies ein nettes Zubrot sein, wenn man ja sowieso unterwegs ist und dann auch problemlos einen zahlenden Mitfahrer mitnehmen kann; bei unserem Fahrer hatte ich den Eindruck, er ist hauptberuflich Uber-Fahrer – bestätigen wollte er mir das nicht.

Ich habe mich nach dieser Fahrt bei Uber als Kunde registriert und bin zum Mitfahren bereit – sollte der Dienst in Deutschland irgendwann zugelassen werden.

 

Nachtrag: Interessant ist diese Übersicht, wo überall auf der Welt Uber an rechtliche Grenzen stößt:

Uber-Rechtsprobleme-weltweit-Infografik

 

Sympra sucht eine(n) (Senior) Consultant!

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Wir:

Dax-Konzern oder Hidden Champion – wenn Unternehmen komplexe, erklärungsintensive Themen kommunizieren, holen sie Sympra an den Tisch. Wir lieben Public Relations, sind konzeptionsstark und ein geschätzter Kompetenzpartner, wenn es darum geht, Maßnahmen umzusetzen. Egal, ob für Marke, Produkt oder Dienstleistung, ob Live-Event, Printpublikation oder Online-Special. Sympra kommuniziert. In Deutschland und weltweit. Und wir suchen für unser Team in Stuttgart einen Consultant oder Senior Consultant. Am besten sofort.

Sie:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium
  • Mindestens drei Jahre (Consultant) bzw. mindestens fünf Jahre (Senior Consultant) Erfahrung in der PR-Branche
  • Strategisch denkend und kreativ
  • Textkompetent für unterschiedliche Genres und digitalen Content
  • Social-Media-Affinität, Web-2.0-Reputation, aktive Nutzung eigener Kanäle
  • Präsentationsstark und serviceorientiert
  • Sehr gute Englischkenntnisse
  • Office-Apps sind ein Klacks
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Bei Sympra erwarten Sie eine abwechslungsreiche Tätigkeit und ein bis in die Haarspitzen motiviertes Team. Wir stellen hohe Ansprüche, wenn es um die Zufriedenheit und den Erfolg unserer Kunden geht. Sie bekommen den Raum, eigenverantwortlich zu arbeiten, Kommunikationskampagnen mit zu planen und umzusetzen und sich bei unseren Zielgruppen als Experte zu profilieren.

Wir freuen uns auf aussagekräftige Online-Bewerbungen mit Gehaltsvorstellung und Starttermin. Weitere Infos über Sympra und unsere Themen unter www.sympra.de

Sympragabe fürs Blaue Haus

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Sympra verzichtet auch in diesem Jahr wieder auf Weihnachtsgeschenke und unterstützt erneut den Förderkreis krebskranke Kinder e.V. Stuttgart. Dieser gemeinnützige Verein hilft den Familien von Kindern, die sich zur Krebsbehandlung im Olgahospital aufhalten müssen. Das Blaue Haus am Stuttgarter Herdweg 15 bietet Familien mit krebskranken Kindern ein Zuhause auf Zeit – verteilt auf 900 qm und 3 Etagen. Betroffene können hier während der stationären Behandlung ihrer Kinder wohnen, zur Ruhe kommen und vor allen Dingen ganz nah bei ihren Kindern sein, denn der Standort befindet sich ganz bewusst in unmittelbarer Nähe zum „Olgäle“. Sympra unterstützt den Förderverein seit einigen Jahren; Geschäftsführer Veit Mathauer ist seit 2013 Mitglied im Beirat des Vereins. hot pictures lacolito80 Informationen zu dieser einzigartigen Einrichtung: www.foerderkreis-krebskranke-kinder.de