Volles Haus bei der Vernissage der Fotoausstellung „Sieg der Stille“

Still war die Eröffnung der aktuellen Kunstausstellung hier bei Sympra so gar nicht. Wir begrüßten zahlreiche fröhliche Gäste, den stolzen Kurator Marko Schacher und die ausstellenden Künstler (s. Bild) sowie das Musiker-Paar Zweisamt, das zusätzlich für gute Stimmung sorgte. In gemütlicher Atmosphäre bei Currywurst und Wein diskutierten die Gäste angeregt über die unterschiedlichen Stile der Künstler und die besondere Installation der Fotografien durch den Kurator.

Die Kunstwerke in unseren Büros sind laut Schacher „Pflaster der Poesie auf unseren von bunten Werbebildern strapazierten Pupillen“. Unsere 1906 erbaute Villa versprüht das passende Ambiente für die etwa 50 Fotografien. Die Künstler wirbeln die herkömmlichen Motiv-Schubladen „Architektur“, „Figur“ und „Stillleben“ ordentlich durcheinander. Verfallene Grenzübergänge (Susanne Wegner), verträumte Schwimmerinnen unter Wasser (Kerstin Kuntze), Bewegungsunschärfe hinterlassende Akteure (Yves Noir) und stillstehende Pegelanzeigen von Verstärkern (Josh von Staudach) zeigen die Sinnlichkeit des Stillstands. Eine Ausstellung voller Magie, in der Asphaltschäden zu Gebirgspanoramen (Klaudia Dietewich) werden, Architekturfassaden zu abstrakten Gemälden (Martin Leuze) und Westernsaloons zu futuristischen Kulissen (Peter Franck). Die Eröffnungsrede von Marko Schacher kann hier nachgelesen weden.

Die Ausstellung ist ab dem 6. Dezember immer montags bis freitags von 14 bis 18 Uhr oder nach Vereinbarung zu besichtigen.

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