Twitter probt den Ernstfall am Stuttgarter Flughafen

Dicke Rauchwolke über dem Flughafen Stuttgart.

Dicke Rauchwolke über dem Flughafen Stuttgart. Was ist denn da los?” Mit dieser über den Microblogging-Dienst Twitter veröffentlichten Meldung sorgte ha75 am frühen Montagnachmittag  für einige Aufregung und Besorgnis.

Innerhalb weniger Minuten hatten andere Twitter-Nutzer das Ereignis aufgegriffen und somit an über 3.000 Follower verbreitet.  Für die (Gott sei Dank!) schnelle Entwarnung sorgte Twitter-Nutzer orngnrvrhng nur sechs Minuten nach der ersten Meldung zum Thema:  “Brandübung: http://www.flughafenstuttgart.de/sys/index.php?section_id=8&id=1&news_id=652″

Er hatte sich als Erstes die Mühe gemacht und auf der Website des Flughafens recherchiert – und damit die imaginären Flammen im Keim erstickt. Doch nicht alle haben diese Brandübung bestanden: Einige der nachfolgenden Tweets wurden ohne die einfache Gegenrecherche auf der Website des Flughafens abgesetzt. Und fast schon enttäuscht, dass da nicht mehr passiert war, klang einer der Tweets in der Folge:  “Ach nur ne Übung, manchmal macht man sich einfach zuviel Sorgen.”

Für einen verantwortungsvollen Umgang mit Twitter gilt die Devise: Wenn bei Twitter “Breaking News” auftauchen – erst recherchieren, dann weiterverbreiten!

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Kommentare zu diesem Post

Martin Kiurth

Es waren nicht nur Bots, die da retweetet haben. Was ich mit dem Beitrag betonen will: Wer Inhalte publiziert und die Absicht hat, möglichst viele Empfänger zu erreichen, muss sich bewusst sein, dass das auch eine immense Verantwortung bedeutet. Und das gilt auch für Bots. Ich bin mir übrigens nicht sicher, wie die Rechtslage aussieht, wenn über einen Bot eine echte Falschmeldung gestreut wird. Evtl. kann der Bot-Betreiber dann auch zur Verantwortung gezogen werden.

Veit Mathauer

Bereits am 22.04.2009 erschien ein Hinweis auf die Brandübung auf http://www.reisenews-online.de/2009/04/22/feuer..., getwittert von @ferium am selben Tag (http://twitter.com/ferium/status/1583335819)

Harald Amelung

Ich wollte eigentlich auch gerade noch selbst auf der Website vom Flughafen nachschauen, aber da kam mir orngnrvrhng schon zuvor. Die Geschwindigkeit, mit der sich Nachrichten auf Twitter ausbreiten, ist schon beeindruckend.

MC HAMMER

na toll... wie sollen denn bots, die blind retweeten recherchieren? vielleicht erstma schauen, wer da alles retweetet, dann bloggen

Martin Kurth

Es waren nicht nur Bots, die da retweetet haben.

Was ich mit dem Beitrag betonen will: Wer Inhalte publiziert und die Absicht hat, möglichst viele Empfänger zu erreichen, muss sich bewusst sein, dass das auch eine immense Verantwortung bedeutet. Und das gilt auch für Bots.

Ich bin mir übrigens nicht sicher, wie die Rechtslage aussieht, wenn über einen Bot eine Falschmeldung gestreut wird. Evtl. kann der Bot-Betreiber dann auch zur Verantwortung gezogen werden.