Poken-Verlosung!

Große Freude bei Sympra: Unsere Pokens sind angekommen. Sie wissen, wovon die Rede ist? Glückwunsch, dann gehören Sie zur Web-2.0-Elite. Für alle anderen Leser zunächst eine kurze Erläuterung. Bei einem Poken handelt es sich um eine kleine, spielerisch gestaltete Figur mit USB-Anschluss. Treffen sich zwei Poken-Nutzer unterwegs, so können sie die beiden Figuren zum kontaktlosen Visitenkartentausch benutzen. Eine kurze Berührung der beiden Handflächen, und schon wandern Kontaktdaten und insbesondere die Vernetzungslinks für alle einschlägigen Social Networks von einem Poken zum anderen. Im Büro oder zu Hause schließt man sein Poken dann an einen PC an und kann sich unmittelbar mit der unterwegs getroffenen Kontaktperson vernetzen.

So spielerisch und absolut nicht business-like die Umsetzung in diesem Fall auch ist – die kontaktlose Visitenkarte dürfte noch eine große Zukunft haben. Schließlich haben Papierkärtchen abgesehen von symbolischen Wert nur Nachteile. Sie können unterwegs zur Neige gehen, sind generell nie da, wenn man sie braucht, und müssen nach der Rückkehr von einer Messe oder Veranstaltung mühevoll erfasst oder einem mehr oder weniger zuverlässigen Visitenkartenscanner zugeführt werden. Daher ist es naheliegend, dass Anwendungen wie Poken die Zukunft gehört. Wie genau die Lösung, die sich durchsetzt, am Ende aussieht, steht noch in den Sternen. Schon heute gibt es allerdings eine Reihe interessanter Alternativen wie beispielsweise Bump für das iPhone. Das Video erläutert, wie der Visitenkartenaustausch mit Bump funktioniert:

Fest steht indessen: Der Hype rund um die Pokens und das Poken, der in den vergangenen Wochen ausgebrochen ist, war beispiellos. Insofern hat das Schweizer Unternehmen Poken S.A. der Idee der kontaktlosen Visitenkarte auf jeden Fall in einem Maße Gehör verschafft, das bisher einmalig ist.

Wir finden die Idee auch toll, und daher haben wir uns entschlossen – auf eigene Kosten und ohne ein Kooperationspartner von Poken zu sein – acht unserer zwölf heute eingegangenen Pokens zu verlosen. Jeder kann mitmachen. Die Teilnahme erfolgt auf folgende Art und Weise:

a) Wer ein Poken gewinnen möchte, der möge bevorzugt auf seinem eigenen Blog begründen:
„Warum brauche ich ein Poken, was bringt es, warum werden sich Poken(s) (nicht) durchsetzen?“ – Von dem entsprechenden Posting aus bitte hierher verlinken, Trackbacks gehen in die Verlosung ein! – Wir werden von dieser Stelle aus auf die Antwort-Postings verlinken!
b) Wer kein Blog hat, der darf auch via Kommentarfunktion unter diesem Posting teilnehmen. Bevorzugt natürlich per Video.

Teilnahmeschluss: Freitag, 16 Uhr. Mitarbeiter von Sympra und Anhang sind ausgeschlossen. Der Rechtsweg sowieso!

Nachklapp vom Montag, 18. Mai 2009: Die Verlosung ist beendet, die Gewinner werden schriftlich benachrichtigt. Vielen Dank für’s Mitmachen!

http://fehlermeldungen.pons.eu/?p=155

Über den Verfasser

Veit Mathauer ist einer der beiden Geschäftsführer von Sympra. Wirtschaftswissenschaftler, Journalist, PR-Mensch, Boardmitglied im internationalen Public Relations Network (PRN) und Blogger. Ansonsten auch in den einschlägigen sozialen Netzwerken zu finden.

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Kommentare zu diesem Post

Sarah

Willkommen bei der Web-2-0-Elite. Interessant, dass immer mehr Web-affine Firmen/Agenturen plötzlich Poken promoten. Die Idee stammt übrigens nicht aus der Schweiz, sondern den Niederlanden, wo Sie wohl letztes Jahr patentiert wurde. So schreibt es jedenfalls die dortige Presse:
St. Maarten student wins Innovation Competition

ALMERE/GUANA BAY--St. Maartener Quincy Turner (18) won an Innovation Competition in the Netherlands on April 3. He and his fellow entrepreneur and classmate Fransie Becker started their company YNA Enterprise recently and entered the competition together. YNA stands for Young New Association.

The students immediately set the bar for the competition with their innovative idea of the “Poken.” A “Poken” is a digital business card in the form of a USB stick with one’s contact and business information on it. One can connect it to a computer or another Poken and upload and download information about one’s business or oneself on it as well.

They patented the concept of the “Poken” and their business is starting off well, as they received an offer from a company for 700 of the digital business cards. They are also talking to large franchise companies like McDonald’s to start using their innovative gadget.

During the competition, all the participants had to come up with a way to promote one’s product and give sales pitches to the best of their ability. Quincy and Fransie won first place because of their innovative idea and hard work. They were awarded more points than the first and second runners-up together. The boys received 500 euros and a large shiny cup for winning.

Quincy Turner was born and raised in St. Maarten. He attended Sundial School and lived in Guana Bay until he moved to Almere, the Netherlands, at 16. He has a government scholarship and studies Business Administration. His father Calvin Turner still lives in Guana Bay and is very proud of his son Quincy and his friend Fransie, “I am very proud of all four of my sons, too, actually,” he said.

Copyright ©2008 The Daily Herald St. Maarten

Bin mir nicht sicher, ob Poken S.A. je behauptet hat die Sache erfunden zu haben. Was sie behaupten, ist die Entwicklung des Systems für die Datenübermittlung in Auftrag gegeben zu haben. Das leuchte ein - wahrscheinlich hatten diese Schüler dazu nicht die technischen Kenntnisse. Aber so eine Idee aufzugreifen und deren Potenzial zu erkennen, ist ja auch schnon ein Leistung. Habe bei zwei Verlosungen keinen Poken gewonnen und dann mir einen einfach bei einem der Onlineshops (http://www.get-a-poken.de) gekauft. Wollte endlich auch zur Elite gehören ;-)

zauberland

Der Austausch papierloser Visitenkarten bzw. Kontaktdaten, um sie dann direkt über die Hardware zu entsprechenden Datenbanken hinzufügen zu können ist eine ebenso phantastische wie simple Idee. Das Potential scheint mir wirklich groß zu sein und Poken werden sich mehr und mehr durchsetzen. Sollte ich hier keines gewinnen können, werde ich mir ebenfalls eines besorgen, um endlich in der Elite des Web 2.0 anzukommen und die Funktion der Poken nutzen zu können.

René

Ich denke nicht, dass sich die Poken in dieser Version durchsetzen werden. Erstmal müssen Business-taugliche Designs her und dann noch einige Punkte bzgl. Datenschutz etc. besser geklärt werden. Ich könnte mir auch vorstellen, dass jemand die Idee aufgreift und besser umsetzt. Um es besser beurteilen zu können müsste ich aber erstmal so'n Teil haben ;-)

Meinhold Ralph

Zur Web 2.0 Elite zu gehören würde mir auf jeden Fall gefallen. Ob sich wirklich die Poken durchsetzen? Ich denke es ist im Moment noch eher ein "Spielzeug", aber ich bin mir sicher, dass bald der Schritt zum Business Tool gelingen wird. Ich geb aber zu bei mir ist das Kind im Mann sehr ausgeprägt und deshalb will ich auch eins haben!

Dieter Scholt

Habe mal einen Tweet dazu geschlieben: http://twitter.com/zoomer49/status/1774427749

Kristof

Erfindung in Holland erklärt ja auch gut, dass die Poken-Hochburg sich dort befindet -
Die Idee mit McDonalds ist ja an sich nicht schlecht - nur könnte dieses Gadget für die zu teuer sein, es sei denn man bekommt eins zu jedem Dutzend Big-Macs;-) Oder die Sparkassen verschenken es am Weltspartag - jedenfalls ein großer Name sollte es sein mit vielen Kunden, das könnte auf dem Weg zur notwendigen kritischen Masse sehr helfen.

Annabelle Meinhold

Muss ich mein Poken auch füttern? .… Mehr dazu unter http://woerterladen.blog.de/2009/05/12/poken-fu...

Ben

Warum Poken das neue Spielzeug der Erwachsenen werden: http://www.art-for-eye.de/2009/05/poken-das-neu...

Melli

Do you Poken?! http://blog.sepianet.de/?p=842

Tapio Liller

Poken ist erst der Anfang und die Konkurrenz (mit einem deutlich erweiterten Ansatz in Richtung Smartphones) ist schon in den Startlöchern, wie diese Präsentation von "My name is E" aus Amsterdam auf der Next09 zeigt: http://ifranz.tv/videos/2009/05/07/ifranztv-163...

(Disclosure: Ich habe My name is E geholfen, den Next09-Präsentationsslot zu bekommen.)
PS: Ein Poken habe ich schon, daher läuft dieser Kommentar gern außer Konkurrenz)

Marco

Da der Trackback nicht angezeigt wird, hier noch mein Post: http://persoenlich.wirtschaftsinformatiker.cc/2...

Erik

Ich bin mal gespannt ob die Dinge sich in Deutschland durchsetzen werden. Ich habe es in Holland vor ein paar Monaten schon gesehen. Hab mir jetzt auf www.poken-shop.de auch mal eins gekauft.

Meinhold Ralph

Gerade ist mein Poken gekommen! Vielen Dank!

Annabelle Meinhold

Danke liebes sympra-Team. Heute kam mein Poken! Eigentlich wollte ich ja warten, ob Gucci oder Prada welche auf den Markt bringen, passend zu deren Handtaschen und Schuhen. Aber euer 'Kätzchen' ist mir jetzt schon ans Herz gewachsen. Und natürlich habe ich bereits meine Kontaktdaten mit meinem Mann und dessen Poken ausgetauscht.
Werde heute noch einen Kommentar auf meinem Blog schreiben unter http://woerterladen.blog.de/.

Poken, das neue Spielzeug der Erwachsenen | ART FOR EYE

[...] Nun sehen die kleinen Poken aus wie Figuren aus Aliens, Bienen oder Pandabären. Veit Mathauer von Sympra stellt nun die Frage, ob sich auch diese Form und Gestaltung durchsetzen wird. Meine Antwort auf [...]