Mein nicht ganz so geheimes Doppelleben

„Ich muss jetzt los – habe gleich noch einen Termin für PRIHO“. Ein Satz, den meine Kollegen und Kolleginnen bei Sympra in den letzten Wochen oft von mir gehört haben. Seit Ende Januar bin ich Vorsitzende der Initiative PRIHO e.V. an der Universität Hohenheim. PRIHO ist ein Verein bestehend aus Studierenden der kommunikationswissenschaftlichen Studiengänge in Hohenheim. Bei Sympra bin ich Project Assistant.

 Die Arbeit des Vereins zielt hauptsächlich darauf ab, den aktiven Austausch zwischen Studierenden und Unternehmen zu fördern. Dabei haben die Mitglieder die Möglichkeit, PR nicht nur in der Theorie zu lernen, sondern auch direkt praktisch zu erproben. Viele schreiben bei PRIHO ihren ersten Blogbeitrag, lernen mit WordPress und Photoshop umzugehen und erfahren, was zum Beispiel hinter der Planung einer Karrieremesse steckt. Bei Workshops mit Unternehmen und Agenturen können sie all ihre Fragen zur Branche loswerden und sich dabei mit anderen Studierenden und PR-Profis vernetzen. Eine sehr gute Sache, wie ich finde. Deshalb war mir auch direkt zu Beginn meines Masterstudiums in Hohenheim klar, dass ich bei PRIHO dabei sein möchte. Dass ich ein paar Monate später den Vorsitz übernehme, hätte ich damals aber nicht gedacht. Warum dann die Entscheidung, mich zur Wahl aufzustellen? Ich hatte Lust auf die Erfahrungen, die Kontakte, die Gestaltungsmöglichkeiten und auch auf die Verantwortung.

Meine Vorstandskolleginnen und ich vertreten die Interessen der Mitglieder und sind Ansprechpersonen für Partner aus der Praxis. Der Verein ist in die fünf Ressorts Kommunikation, Sponsoring und Förderer, Verwaltung und Finanzen, Universität und Studierende sowie Alumni aufgeteilt, die jeweils von einem Vorstandsmitglied geleitet werden. Als Vorsitzende befasse ich mich hauptsächlich mit dem Projektmanagement und leite außerdem das Ressort Kommunikation. Dort betreue und koordiniere ich Social-Media-Kanäle, Website, Blog und Newsletter.

Um nun nochmal auf die Kontakte zurückzukommen: Die sind in einem Studium, das wegen Corona durchweg online stattfindet, gar nicht so leicht zu knüpfen. Mein Masterstudium erlebe ich vor einem Bildschirm in meinem WG-Zimmer. Mit dem Lernen komme ich digital zwar gut zurecht, allerdings ist es in einer Zoom-Vorlesung deutlich schwieriger, Kommilitoninnen und Kommilitonen kennenzulernen. Das Nebeneinandersitzen im Hörsaal, der Kaffee zwischendurch und das gemeinsame Mittagessen in der Mensa – all das fehlt. Vom Campus der Universität Bremen, wo ich im Bachelor studiert habe, kannte ich so ziemlich jeden Winkel und habe dort meistens den ganzen Tag verbracht. An der Uni Hohenheim war ich bisher insgesamt zweimal – für Klausuren. Die Beziehung zu den Mitstudierenden und auch zur Universität selbst ist also eine ganz andere. Deshalb ist es mir besonders wichtig, diese Beziehung durch das Engagement bei PRIHO zu stärken, mich so gut wie möglich mit anderen Studierenden zu vernetzen und meine Zeit in Hohenheim trotz allem unvergesslich zu machen. Außerdem profitiere ich auch bei Sympra von meinen Learnings aus der Vereinsarbeit und umgekehrt ist es genauso. Sympra hat sich dazu entschieden, PRIHO künftig als Förderer zu unterstützen und Praxiswissen an den PR-Nachwuchs weiterzugeben!

Über den Verfasser

Lisa Curdes ist Projektassistentin bei Sympra.

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