In den vergangenen zwei Monaten haben die zwei Schülerinnen Finnja und Paula im Rahmen ihres BOGY-Praktikums je eine Woche lang in den Agenturalltag bei Sympra reingeschnuppert. Für uns ist das eine Chance, PR für junge Menschen greifbar zu machen: als Berufsfeld, als Handwerk und als Teamarbeit.
Deshalb haben wir uns bei den beiden erkundigt:
Welche Eindrücke bleiben von so einer BOGY-Woche?
Paula: Mich hat sofort das Büro überrascht. Die offene Gestaltung spiegelt die Arbeitsweise der Mitarbeitenden wider und die Wände sind mit Kunstwerken versehen. Ich habe später erfahren, dass sie regelmäßig ausgetauscht werden und tatsächlich eine richtige Ausstellung sind, die Menschen besuchen können, während hier gearbeitet wird. Das fand ich total spannend.
Finnja: Mir wurde bewusst, wie vielseitig und dynamisch PR ist. Insbesondere durch die vielen Gespräche mit Mitarbeitenden ist mir klar geworden, wie viele unterschiedliche Rollen und Aufgabenbereiche existieren und ineinandergreifen.

Was hast du über PR gelernt?
Paula: Ich habe gemerkt, wie viel Kommunikation „hinter den Kulissen“ passiert. Die Aufgabenbereiche sind sehr vielfältig und gerade das Thema KI sorgt natürlich für Veränderungen in der ganzen Branche. KI kann bei der Recherche und Ideenskizzen unterstützen, die inhaltliche Bewertung und Qualitätssicherung bleibt jedoch menschlich. Diese Einblicke habe ich vor allem in persönlichen Gesprächen bekommen.
Finnja: PR deckt ein breites Spektrum ab: von klassischer Medienarbeit, wie dem Verfassen von Pressemitteilungen und dem Kontakt zu Journalistinnen und Journalisten, über die strategische Planung von Social-Media-Kanälen, bis hin zu langfristigen Kommunikationsstrategien. Diese Mischung hat mich beeindruckt.
Wie hat sich der Alltag in der Agentur angefühlt?
Paula: Sehr offen und respektvoll. Die Türen sind eigentlich immer offen, morgens und abends sagen alle kurz hallo bzw. tschüss. Auch das gemeinsame Essen fand ich schön, das macht es total leicht, miteinander ins Gespräch zu kommen.
Finnja: Für mich war die Aufgeschlossenheit entscheidend. Ich konnte mit vielen Teammitgliedern sprechen – über ihren Werdegang, ihre Aufgaben und Erfahrungen. Dadurch hatte ich am Ende ein viel konkreteres Bild davon, wie Agenturarbeit wirklich funktioniert und kann neben den fachlichen Eindrücken jetzt besser einschätzen, ob dieses Berufsfeld für mich persönlich infrage kommt.

PR-Laufbahnen beginnen nicht erst im Studium
Für Schülerinnen und Schüler kann das BOGY-Praktikum einen entscheidenden Grundstein dafür setzen, ob ein Berufsfeld überhaupt als Berufsoption wahrgenommen wird. Deshalb geht es bei uns nicht nur ums bloße „Reinschauen“, sondern um Orientierung durch Praxis: Mit kleinen eigenständigen Aufgaben, Einblicken in Tools und Prozesse und vor allem persönlichen Gesprächen gewinnen unsere Praktikantinnen und Praktikanten einen authentischen Eindruck. Am Ende der Woche wissen sie, wie sich der Arbeitsalltag in einem Büro anfühlt, aber auch welche Wege zur PR führen können und wie vielfältig das Berufsfeld samt seinen Aufgaben ist.
Danke, Finnja und Paula, für eure Neugierde!
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