Auf Spurensuche in Kurt Weidemanns Stellwerk

Eine der eindrücklichsten Kunstausstellungen bei Sympra fand von Herbst 2010 bis Frühjahr 2011 statt: Kurt Weidemann zeigte in unseren Büros seine „Wortlosen Briefe“ und viele andere Werke seines Schaffens. Kurz vor Ende der Ausstellung verstarb der Künstler, Grafikdesigner, Typograf und Denker Weidemann, 88-jährig. Jetzt widmet der Fotograf Dietmar Henneka der Familie und den Freunden von Kurt Weidemann ein kleines Büchlein, das in sehr liebevollen Bildern persönliche Einblicke in des Künstlers Wunderkammer gibt. Dabei handelt es sich um das 1927 erbaute Stellwerk am Stuttgarter Westbahnhof, einem direkt an der Bahnlinie gelegenen Häuschen, das Weidemann sich mit Mitte 70 liebevoll zum Atelier umgebaut hatte. Hier scharte er alle und alles um sich, mit dem er lebte, arbeitete und feierte. Und tatsächlich erkenne ich auch einige Gegenstände wieder, die Weidemann damals zu Sympra transportieren ließ, um auch bei uns ein klein wenig Stellwerk-Atmosphäre zu schaffen: seine Wurlitzer Jukebox, sein Schnapskarussell (mit Maulbeerschnaps aus Kroatien) und seine Bierzapfanlage (mit Bier aus der Rossknechtbrauerei).

 

Das Büchlein ist erscheinen in der av edition und kostet EUR 19,90. Eine lohnenswerte Lektüre und eine schöne Erinnerung an „Kurt“.

Über den Verfasser

Veit Mathauer ist einer der beiden Geschäftsführer von Sympra. Wirtschaftswissenschaftler, Journalist, PR-Mensch, Boardmitglied im internationalen Public Relations Network (PRN) und Blogger. Ansonsten auch in den einschlägigen sozialen Netzwerken zu finden.

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