Vom Trainee zum Consultant – wie funktioniert das eigentlich bei Sympra?

Diese Frage habe ich mir oft gestellt, auch vor meinem ersten Arbeitstag. In vielen Agenturen läuft Karriere nach einem einfachen Prinzip: Zeit vergeht, die Berufserfahrung wächst, irgendwann kommt die nächste Beförderung.

Natürlich spielen die Anzahl der Jahre im Job eine Rolle. Gleichzeitig wächst aber auch der eigentlich entscheidende Faktor: das angeeignete Wissen. Ich bin als Trainee bei Sympra eingestiegen und nach knapp drei Jahren seit Mitte 2026 Consultant. Deshalb möchte ich die Frage einmal für alle Neugierigen beantworten: Wie wird aus einer Trainee eine Junior Consultant und schließlich eine Consultant?

Traineeship: Lernen mit Plan

Die Traineezeit ist bei Sympra sehr konkret organisiert. Ich hatte einen detaillierten Ausbildungsplan, den ich monatlich mit der Geschäftsführung besprechen konnte. Wo stehe ich gerade? Was brauche ich als Nächstes? Was klappt schon gut, und was sollten wir anders angehen? Das gab wichtige Orientierung, gerade für eine Quereinsteigerin wie mich.

Der Plan war dennoch flexibel. Er wurde nach Absprache angepasst, wenn sich im Alltag etwas verändert hat, ein neues Projekt dazukam oder ich gemerkt habe, dass ich in einem Bereich schneller oder langsamer vorankomme. Der Start in die PR gliederte sich so in klare Etappen, die wir gemeinsam Schritt für Schritt erarbeitet und evaluiert haben. Innerhalb dieser Kompetenzstufen hatte ich trotzdem bereits den nötigen Freiraum, um mich auszuprobieren – ohne das Gefühl, allein gelassen zu werden.

Junior Consultant: anwenden, ausprobieren, aneignen

Als Junior ist man nicht mehr automatisch in einem vorstrukturierten Ausbildungsmodus. Entwicklungsschritte passieren oft schon selbstständiger und in größeren Sprüngen. Eine Beratungsfortbildung hier, zwei neue Kunden da, unbekannte Themen, neue Ansprechpartner:innen und Situationen, in denen man immer mehr selbst übernimmt.

Mit der Zeit konnte ich häufiger Verantwortung tragen, Aufgaben delegieren und meine eigenen Kompetenzen gezielt zum Einsatz bringen. Langfristig wird vieles routinierter, Abläufe klarer, und das Gefühl sicherer. Der Sprung vom Junior Consultant zum Consultant hat sich für mich trotzdem groß angefühlt. Denn mit dem Wegfall des „Junior“ im Titel geht mehr Verantwortung einher: Consultants arbeiten eigenständig, steuern und koordinieren und übernehmen mehr strategische Beratungs- und Konzeptarbeit.

Consultant: beraten, entscheiden, umsetzen

Der Übergang passiert gerade deshalb bei Sympra nicht automatisch. Schon Monate vor dem Karriereschritt hatte ich ein Gespräch mit der Geschäftsführung; ein ausführlicher Fragebogen half mir, meine Position und mein Wissen zu reflektieren. Was leiste ich aktuell? Wo kann und möchte ich mich stärker einbringen? Wo will ich weiter lernen, und welche Aufgaben kann ich an die Nachwuchskolleg:innen abgeben? Ebenso wichtig war die Frage, welches Wissen ich ins Team tragen und so intern wie extern Mehrwert schaffen kann.

Das Ergebnis war ein klarer Plan mit Aufgaben und Themen, die mich auf dem Weg zur Consultant begleitet haben. Dazu gehörten Dinge, die ich in der neuen Funktion erstmals übernehmen werde, Themen, die ich auffrischen sollte oder auch organisatorische Umstrukturierungen in Kundenteams. Diese Struktur (und die regelmäßige Evaluierung meiner Fortschritte) hat mich im Übergang begleitet und den Blick auf das Wesentliche gelenkt.

Und jetzt? Dranbleiben.

Im Prinzip könnte ich mir jeden Monat eine neue Liste mit Dingen zusammenstellen, die ich gerne lernen würde, ob für Kunden oder anderweitig. Das ist das Tolle am Agenturalltag: Die Neugier kann eigentlich nicht versiegen. Umso wertvoller sind Selbstreflexion und geplante Schritte – gut, dass es bei Sympra eine Struktur gibt, die bei den wichtigen Meilensteinen stützt. Gleichzeitig bleibt immer genug Raum, die eigene Entwicklung aktiv in die Hand zu nehmen. Wenn all das zusammenkommt, ist der nächste Karriereschritt garantiert kein Sprung ins Ungewisse.

 

Über die Verfasserin

Sophie Tutzschke studierte Romanistik und Anglistik, arbeitete beim SimTech, einem Exzellenzcluster für Simulationstechnologie an der Universität Stuttgart. Sie stieg als Trainee bei Sympra ein und ist seit Juni 2026 Consultant.

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