Social-Media-Guidelines

Social-Media-Guidelines sind unternehmensinterne Richtlinien für den Umgang mit sozialen Medien. Sie legen fest, wie Mitarbeitende sich auf Plattformen wie LinkedIn, Instagram, X, Facebook oder TikTok verhalten sollen – sowohl in offiziellen Unternehmenskanälen als auch in privaten Accounts, wenn dort ein Bezug zum Unternehmen besteht.

Ziel von Social-Media-Guidelines ist es, die Außendarstellung des Unternehmens zu schützen, rechtliche Risiken zu minimieren und eine einheitliche, professionelle Kommunikation sicherzustellen. Sie schaffen Klarheit darüber, was erlaubt, erwünscht oder zu vermeiden ist, etwa im Umgang mit vertraulichen Informationen, beim Kommentieren von Beiträgen oder beim Veröffentlichen von Fotos und Markeninhalten.

Ein wesentlicher Bestandteil guter Social- Media- Guidelines ist auch die Sensibilisierung für Chancen und Risiken der digitalen Kommunikation. Sie motivieren Mitarbeitende, sich konstruktiv in Diskussionen einzubringen, Inhalte zu teilen oder als Corporate Influencer zu agieren aber stets im Einklang mit der Unternehmenskultur, dem Corporate Design und der Kommunikationsstrategie.

Inhaltlich können Social-Media-Guidelines unter anderem folgende Punkte abdecken:

-Do’s & Don’ts im Verhalten auf Social Media
-Umgang mit Kritik und Shitstorms
-Nutzung von Hashtags und Markenbezug
-Regeln zu Bildrechten, Datenschutz und Impressumspflicht
-Freigabeprozesse und Verantwortlichkeiten

Social-Media-Guidelines gelten heute als fester Bestandteil der digitalen PR. Sie unterstützen Unternehmen, Behörden, NGOs oder Bildungseinrichtungen dabei, den professionellen Auftritt in sozialen Netzwerken zu sichern und kommunikative Risiken zu minimieren. Als Teil einer umfassenden Digitalstrategie oder Kommunikationsrichtlinie sollten sie regelmäßig aktualisiert, intern kommuniziert und in Schulungen verankert werden, um ihre praktische Umsetzung sicherzustellen.