Farrah Weinand

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Als Kind der dritten Kultur, auch bekannt als Diplomatenkind, verließ ich Kanada, um mein globales Leben in Harare, Simbabwe, und später in Brüssel zu beginnen, was die Weichen für meine internationale Zukunft stellte. Ich machte meinen Abschluss in Englisch und interdisziplinären Studien und war seither viel außerhalb Kanadas unterwegs. Während meine Eltern nach Delhi in Indien entsandt wurden und meine Geschwister und ich in Ontario blieben, wagte ich mich mutig nach Moskau, wo ich einen Job als Redakteurin bei der Moscow Times bekam, einer englischsprachigen Zeitung, die sich hauptsächlich an Auswanderer in Russland richtet. Ich hatte die Möglichkeit, kurze Artikel über das Ballett und andere kulturell interessante Orte zu schreiben. Schließlich beschloss ich, dass dies nicht der Ort war, an dem ich leben wollte, und setzte meine Abenteuer in Lissabon fort, wo ich bei der BVLP (Portugiesische Börse, Lissabon und Porto) als Assistentin des Präsidenten der Börse arbeitete. In beiden Ländern begann ich in meiner Freizeit Englisch zu unterrichten, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene und für Geschäftsleute. Wie es der Zufall wollte, landete ich im Schwabenland und bekam mein erstes Kind. Da ich kein Wort Deutsch sprach, beschloss ich, mein muttersprachliches Potenzial zu nutzen und Englisch an der regionalen Volkshochschule zu unterrichten. Schließlich wurde ich von der Stadt gebeten, in öffentlichen Kindergärten zu unterrichten.

Ich hörte nie auf, privat zu unterrichten, aber lernte fließend Deutsch und nahm für über zehn Jahre eine Stelle im Büromanagement in Reutlingen an, wo ich Aufgaben wie Buchhaltung, Personalbeschaffung, Kundenbetreuung, Büromanagement und die Organisation unseres Standes auf zwei großen Möbelmessen in Köln und Mailand für ein mittelständisches Unternehmen übernahm. Wie es der Zufall wollte, wurde das Unternehmen aufgrund steigender Produktionspreise und der Konkurrenz aus dem Ausland verkauft. Also habe ich mir die Zeit genommen, mich in modernen Sprachen und im Unterrichten von Englisch als Zweitsprache weiterzubilden und einen Job zu suchen, der mir Spaß macht und in dem ich mich wohl fühle, weil ich meine Muttersprache benutzen kann.

Ich fühle mich geehrt, ein Teil von Sympra zu sein – weil ich es liebe, auf Englisch zu schreiben, zu redigieren und zu recherchieren, insbesondere in einem Team mit so viel Talent und Fachwissen. Sprachen inspirieren mich: Ich spreche Englisch, Französisch, Deutsch und Schwäbisch, zusätzlich zu den Sprachen, die ich wiederbeleben müsste, wie Shona. Im Herzen bin ich Kanadierin, aber Deutschland ist zu meiner Heimat geworden, nachdem ich 20 Jahre hier gelebt habe. Ich freue mich auf die Gelegenheit, die Bedürfnisse der internationalen PR bei Sympra auf positive und natürliche Weise einzubringen.