Mitarbeiterengagement auf öffentlichen Plattformen (4)

Social-Media-Kompetenz: Nur, wer weiß, wie‘s funktioniert, macht auch mit

Mitarbeiter, die außerhalb ihrer beruflichen Aufgabe privat den öffentlichen Social-Media-Auftritt des eigenen Unternehmens interessiert verfolgen und aktiv unterstützen sind ziemlich rar. Das zeigt allein der grobe Vergleich: Mitarbeiterzahl gegenüber Anzahl der Fans bzw. Follower in Social Media. Doch Unternehmen gucken hierbei nicht passiv zu. Was seitens der Unternehmen strategisch getan wird, um diesen Zustand zu ändern, untersuchte ich im Rahmen meiner Bachelorarbeit, zusammen mit Sympra. Fazit ist, mit dem Social-Media-Engagement ist es wie mit allen Aktivitäten: Was man nicht kann, wird gemieden. Da längst noch nicht alle Arbeitnehmer der social-media-affinen Gruppe der digital natives angehören, können Unternehmen genau an diesem Punkt mit ihrer Motivations-Strategie ansetzen.

1. Mitarbeiter gezielt schulen

Je nach Branche sind die Mitarbeiter auf einem anderen Wissensstand, was Social-Media-Aktivitäten angeht. Teilweise ist es nötig, grundlegende Dinge wie z. B. die ersten Schritte in Facebook oder das Anlegen eines Twitter-Accounts zu erklären, sodass Mitarbeiter künftig mit Spaß und Freude die Aktivitäten ihres Arbeitgebers verfolgen und mitgestalten können und wollen.

Ob in klassischen Workshops oder auch in schriftlicher Form – gewisse Basics zu erklären, kann motivationsfördernd sein. Die Befragten Kommunikationsexperten sind sich bewusst, dass in ihren Unternehmen ein enormes Potential allein durch die mangelnde Social-Media-Kenntnis der Mitarbeiter verschenkt wird. Eine solide Grundlage ist daher unabdingbar.

2. Die Hemmschwelle überwinden – durch Kompetenz

Kompetenzförderung ist also das Stichwort, um Mitarbeiter zu motivieren.  So lernen sie Social Media an sich – und dann in Verbindung mit dem eigenen Unternehmen kennen. Dadurch ist letzten Endes mehr Engagement zu erwarten: Die genannte Weisheit gilt nämlich auch umgekehrt: Was man versteht und gut beherrscht, wird engagierter angepackt.

 

Dies ist der letzte Teil meiner Serie wie man Mitarbeiter zum Posten und Twittern im Sinne der Unternehmensziele anregen kann. Meine Empfehlungen gründen auf den Ergebnissen der empirischen Studie meiner Bachelorarbeit, die ich in Zusammenarbeit mit Sympra erstellt habe.

 

 

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