Krisenkommunikation

Schnell, diskret, emotionslos: Die drei Eckpunkte gelungener Krisen-PR macht sie sowohl nach innen als auch nach außen zu einer besonderen Herausforderung. Auch hier gilt: Gute Vorbereitung ist alles. Zur erfolgreichen Prävention übernehmen wir unter anderem Monitoring oder Krisentrainings, erstellen Darksites und setzen Sprachregelungen auf. Im Fall der Fälle stehen wir als neutrale Ansprechpartner für die Presse oder als Interimspressesprecher zur Verfügung und halten unseren Kunden so den Rücken frei.

 

Krisenkommunikation: Was ist das?

Krisen – egal welcher Art – zeichnen sich dadurch aus, dass sie eine Abweichung des Alltäglichen darstellen. So haben sie in der Regel die Folge, dass die Öffentlichkeit einen gesteigerten Informationsbedarf hat, welcher durch die Medien gestillt werden soll. Der starke Wettbewerb unter den Medien, die immer schneller und spektakulärer berichten müssen, kann diesen Bedarf an Information zusätzlich verstärken. Dadurch wird der Druck auf die Verantwortlichen entsprechend erhöht.

Es ist die Aufgabe einer professionellen Krisenkommunikation, die Öffentlichkeit schnell und sachlich zu informieren. Hierbei ist die intensive Kenntnis des Unternehmens als auch des jeweiligen Sachverhaltes Grundlage einer jeden erfolgreichen Krisenkommunikationsstrategie. Je zielgerichteter und strukturierter hier vorgegangen wird, desto besser lässt sich eine Krise bewältigen.

 

Welche Punkte sind im Krisenmanagement besonders zu beachten?

Die Basis für professionelles Vorgehen im Krisenfall ist die Planung und Erprobung der Kommunikationsstrukturen. Gute Krisen-PR setzt auf:

  • Schnelligkeit
    Es ist wichtig, schnell auf Krisen zu reagieren. Selbst, wenn noch nicht alle Sachverhalte bekannt sind, so ist eine erste Reaktion von offizieller Seite wichtig. Diese kann gegebenenfalls lauten: wir sind selbst noch nicht vollständig im Bilde, doch wir kümmern uns. Ansonsten besteht – ganz besonders im Zeitalter von Twitter, Facebook und Co.  – die Gefahr, dass die Krisenkommunikation entgleitet. Dennoch: keine Panik – Kurzschlussreaktionen oder überhastete Statements sind keine Hilfe!

 

  • Klar definierte Strategie
    Erfolgreiche Krisen-PR setzt eine durchdachte Strategie durch. Dazu gehört ein umfangreiches Monitoring ebenso wie Trainings, um gegebenenfalls ruhig und bedacht vorzugehen. Zudem sollte die Kommunikation während der Krise immer auf Augenhöhe mit seinem Gegenüber geführt werden, um unangemessenen Umgang zu vermeiden. Daher ist der richtige Tonfall besonders wichtig, um nicht überheblich oder arrogant zu wirken.

 

  • Diskretion
    Diskretion ist im Umgang mit Krisen aus verschiedenen Gesichtspunkten wichtig. So muss bewusst entschieden werden, welche Informationen wie mit der Öffentlichkeit geteilt werden und welche nicht. Wird man dennoch mit unveröffentlichten Informationen konfrontiert, so ist ein souveräner Umgang nötig. Überraschungen sollten auf jeden Fall vermieden werden.

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