„Komm in die Agentur“ – Aber warum?!

Kampagne #kommindieagentur

Wibke und Anita arbeiten seit Kurzem bei Sympra, einer Agentur für Public Relations in Stuttgart. Anita startete Mitte Januar als Junior Consultant und Wibke hat kurz danach als Werkstudentin begonnen. Im Interview erzählen die beiden von ihren Eindrücken und warum sie sich für einen Job in einer Agentur entschieden haben.

Was war eure Motivation, einen Job in einer Agentur anzunehmen?

Wibke: Neben dem Studium möchte ich so viel Praxiserfahrung sammeln wie möglich und dabei unterschiedliche Perspektiven der PR kennenlernen. In der Agentur habe ich die Möglichkeit, mich mit verschiedenen Branchen und Kunden zu beschäftigen. Zudem komme ich im Agenturalltag mit der ganzen Bandbreite an klassischen PR-Tätigkeiten in Berührung.

Anita: Das sehe ich genauso, ich möchte einen abwechslungsreichen Arbeitsalltag, bei dem ich viel lernen und erfahren kann. Nach meinem Masterstudium wollte ich alle Facetten der Public Relations aus praktischer Sicht kennenlernen. Etwas Agenturerfahrung habe ich schon während meines Volos gesammelt, aber als Berufseinsteiger ist das nochmal etwas anders.

Abwechslung ist euch beiden also wichtig. Löst der Agenturalltag das ein?

Wibke: Durch die Werkstudentenstelle bekomme ich einen Eindruck, wie in einer Agentur gearbeitet wird, wie Prozesse ablaufen und wie sich die Arbeit im Vergleich zum Unternehmen unterscheidet. Mit der Erfahrung kann ich mich nach meinem Studium leichter entscheiden, wo meine Reise hingehen soll.

Anita: In ein paar Jahren möchte ich fest im PR-Sattel sitzen – das verspreche ich mir von meinem Job bei Sympra. Wir betreuen unsere Kunden in verschiedenen Teamkonstellationen, da nimmt man immer was für sich mit bzw. kann eigene Ideen weiterentwickeln. Unsere Agentur ist nicht sehr groß und das macht es einfacher, Erfahrungen und Wissen miteinander zu teilen. Außerdem lerne ich hier, Einschätzungen zu geben und Aussagen zu treffen, denn als Kommunikationsberater sollten wir immer einen Schritt voraus sein.

Die Arbeit in Agenturen ist in den Augen vieler immer noch gleichbedeutend mit Überstunden und schlechter Bezahlung. Was denkt ihr darüber?

Wibke: Vor allem im Studium hört man oft von den Vorurteilen gegenüber Agenturen. Davon sollte man sich nicht abhalten lassen. Heutzutage bieten mehr Agenturen angemessene Arbeitszeiten und ein gutes Gehalt, als man denkt.

Anita: Ich stimme dir zu. Das Vorurteil kommt sicher nicht von ungefähr, aber ich für meinen Teil kann sagen: Es lohnt sich, genau hinzusehen. Dann findet man auch eine Agentur, die professionell arbeitet, anständig bezahlt und Entwicklungsmöglichkeiten bietet. Ich empfehle, sich die Agenturen näher anzuschauen, die Mitglied im Verband GPRA sind. Das ist die Gesellschaft der führenden PR-und Kommunikationsagenturen in Deutschland. Zentrale Themen sind u.a. Nachwuchsförderung und verbindliche Standards, z.B. für Traineeships.

Das klingt doch optimistisch. Als abschließende Frage: Was macht denn das Arbeiten in einer Agentur so besonders?

Wibke: Neben den unterschiedlichen Themen und der Anwendung von diversen PR-Instrumenten, ist mir der persönliche Kontakt wichtig. Gerade als Studentin bin ich manchmal unsicher und kenne vieles nur aus dem sicheren Hochschulrahmen. Daher ist es hilfreich, einen persönlichen Betreuer zu haben, um von der Pike auf das Handwerk richtig zu lernen. In einer mittelgroßen Agentur wie Sympra ist das kein Problem, auch das ganze Team unterstützt.

Anita: Ob mehrsprachige Messemagazine, formelle Fachbeiträge, coole Social-Media-Posts und Blogartikel oder informative Newsletter – Langeweile gibt es nicht. Es macht mir Spaß, mit Kunden in Kontakt zu sein, sie kennenzulernen und zu erfahren, wie die Unternehmen in den verschiedenen Branchen ticken und was sie beschäftigt. Das und schnell wechselnde Themen sind sicherlich Dinge, die einen Agenturjob von der Arbeit in einem Unternehmen unterscheiden. Auf der Stelle trete ich hier jedenfalls nicht. Das Spannende an unserem Beruf ist ja, sich immer wieder in komplexe Themen einzuarbeiten und so seinen Horizont ständig zu erweitern.

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